Donnerstag, 18.02.2010 10:11

MWC: Smartphone-Flut von Acer

aus dem Bereich Mobilfunk
Eine Fülle neuer Handys zeigte Acer auf dem Mobile World Congress 2010 (MWC) in Barcelona. Neben dem bereits vorgestellten Windows Phone neoTouch P300 präsentierte das Unternehmen auch die Android-Modelle Liquid e, beTouch E110, beTouch E400 und das Windows Mobile-Gerät neoTouch P400. Angekündigt wurde zudem ein Ferrari Smartphone, das auf Android 2.1 basieren soll und laut Acer im März seine Premiere feiert. Weitere Details blieb der Hersteller zwar schuldig, jedoch dürfte sich der Oberklasseanspruch eines solchen Gerätes in einer entsprechenden technischen Ausstattung niederschlagen. Acer selbst bezeichnete das Sportwagen-Handy bisher lediglich als elegantes Gerät, das eine sensationelle Performance biete und über ein anspruchsvolles Design verfüge.

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Übersicht

Liquid e
beTouch E110
beTouch E400
neoTouch P400



Liquid e - dem Liquid zum Verwechseln ähnlich

Weit weniger Geheimniskrämerei machte Acer hingegen um das neue Liquid e – den offiziellen Nachfolger des erst im Oktober 2009 gestarteten Android 1.6-Smartphones Liquid. Das neue Modell kommt in den Maßen 115 x 64 x 13 Millimeter und wiegt 135 Gramm. Optisch wie technisch unterscheidet es sich kaum von seinem Vorgänger und verfügt ebenfalls über vier Tasten auf der Frontseite. Betrieben wird das Liquid e allerdings mit Android 2.1. Im Inneren arbeitet ein Qualcomm-Prozessor mit einer Taktrate von 768 Megahertz (MHz), der von 512 Megabyte (MB) ROM und 256 MB RAM unterstützt wird. Für Anzeige und Eingabe sorgt ein 3,5 Zoll Touchscreen mit 16,7 Millionen Farben; Fotos und Videos lassen sich mit einer Fünf-Megapixel-Kamera aufnehmen, die zwar mit Autofocus, allerdings ohne Blitz ausgestattet ist.

Acer Liquid e
Acer Liquid e. Bild: Acer
Bis zu 17 Tage Standby

Verbaut sind zudem ein A-GPS-Modul, drei Sensoren, eine 3,5 Millimeter Audiobuchse, ein Mini-USB-Anschluss sowie ein Einschub für microSD-Karten mit bis zu 32 Gigabyte (GB) Speicherkapazität. Der Lithium-Polymer-Akku erlaubt Gespräche bis zu fünf Stunden sowie bis zu 17 Tage Standby-Zeit.

Der Zugriff auf mobiles Internet kann über WLAN beziehungsweise EDGE und UMTS in den Varianten HSDPA/HSUPA erfolgen – bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) in Downloadrichtung sind möglich. Auch Datenübertragungen über Bluetooth sind kein Problem. Softwareseitig finden sich auf dem Liquid e zudem die üblichen Google-Dienste. Das Liquid e ist ab Juni für 399 Euro zu haben.

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