Softwarhersteller Adobe hat - wieder einmal - kritische Sicherheitslücken in seinen PDF-Anwendungen Adobe Acrobat und Reader entdeckt. Erst Mitte Januar war ein
Sicherheitsupdate auf Version 9.3 erfolgt. Ab sofort stellt Adobe erneut ein Sicherheitsupdate zur Verfügung, um zwei aktuelle Schwachstellen zu beheben. Betroffen sind Nutzer von Adobe Reader 9.3 für die
Betriebssysteme Windows,
Mac OS X und UNIX. Auch Adobe Acrobat 9.3 und 8.2 sowie Adobe Reader 8.2 seien beim Einsatz unter Windows und Mac OS X gefährdet.
Adobe rät zu Update auf Version 9.3.1
Die erste Schwachstelle, die Adobe in einem
Sicherheitsbulletin erläutert, hatte bislang auch schon in Flash-Anwendungen die Domain-Sandbox umgehen können und unautorisierte Cross-Domain Abfragen ermöglicht. Eine zweite Sicherheitslücke konnte das System zum Absturz bringen und potentiellen Eindringlingen die Übernahme des Systems erlauben. Adobe empfiehlt allen Anwendern das Update auf die nun jeweils aktuelle Version 9.3.1 durchzuführen. Windows- und Mac-Nutzer, die nicht auf diese Version updaten können, steht alternativ auch Adobe Reader 8.2.1 beziehungsweise Acrobat 8.2.1 zur Verfügung. Die Aktualisierung der Software kann - falls kein automatisches Update aktiviert wurde - auch manuell über die "Nach Updates suchen"-Funktion im Hilfe-Menü der Anwendungen gestartet werden.
Auf der Adobe-
Homepage ist das
Update auf Adobe Reader 9.3.1 über die Produktaktualisierungssuche auch als Download zu finden. Ebenso steht dort das
Update auf Adobe Acrobat 9.3.1 zum Herunterladen bereit.
Jörg Schamberg