Sonim, bekannt für seine extra-robusten Outdoor-
Handys, hat anlässlich des Mobile World Congress (MWC) in Barcelona ein neues Mobiltelefon mit harter Schale vorgestellt: das Sonim XP2 Spirit. Optisch präsentiert sich das Telefon wieder als harter Brocken, im Innern funkt zum ersten mal ein 3G-Modul für das
mobile Internet .
Lautsprecher im Gore-Tex-Jacket
Das neue Hardcore-Gerät folgt auf das von uns bereits
getestete Sonim XP1 sowie das
XP3 und soll diesmal noch besser geschützt sein, wenn es der unachtsame Besitzer fallen lässt. Hierzu hat Sonim das Handy in einem 8-eckigen
Gehäuse aus Gummi, Nylon und Fiberglas verpackt, das nicht nur Stürze aus bis zu zwei Metern Höhe, sondern auch Regen, Staub und salziger Meeresluft trotzen soll. Ein Tauchbad übersteht das toughe Handy mit einer Tiefe von maximal einem Meter und für 30 Minuten, obwohl ein Lautsprecher integriert ist. Dieser schützt sich mit einem Gore-Tex-Bezug, der sonst auf Jacken oder Schuhen für Trockenheit sorgt.
Fotos, E-Mails und Internet für unterwegs
Als Handy zeichnen das Sonim XP2 Spirit ein 2-Zoll-Display aus kratzfestem Glas, eine robuste 3-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz für Fotos und Videos sowie eine Reihe Java Applikationen und ein Multimedia-Player aus. Die Daten finden dabei auf einer maximal acht Gigabyte fassenden microSD-Karte platz. Für den E-Mail-Empfang unterstützt das Hartgesottene IMAP4 und
POP3, im Internet surft der Nutzer über
Mobilfunk-Standards der dritten Generation, sprich
UMTS. Wer das Gerät mit zum Camping nimmt, wird sich über die Taschenlampe freuen.
Das XP2 Spirit stört sich weder an Staub noch an den frostigen Temperaturen, die zurzeit herrschen. Bilder: Sonim
Sonim will das XP2 Spirit im kommenden Monat mit dreijähriger Garantie in Europa auf den Markt bringen. Einen Preis nannte der Hersteller noch nicht, lediglich der Lieferumfang inklusive Headset, USB-Kabel, Gürtel-Clip und Schraubenzieher wurde bereits verraten. Offenbar wird der Preis aber bei unter 400 Euro liegen, einige Onlineshops listen das Handy schon - für rund 350 bis 380 Euro.