Der angeschlagene Handyhersteller
Motorola setzt weiterhin voll auf das Google-
Betriebssystem Android: Auf dem diesjährigen Mobile World Congress präsentiert das Unternehmen neben seinen bisherigen sieben Modellen, wie das
Motorola Dext, das
Milestone oder das
Backflip, auch das neue Motorola Quench.
Mit Oberfläche Motoblur
Das Touchscreen-Smartphone ist wieder mit der hauseigenen Benutzeroberfläche Motoblur ausgestattet. Mit ihr kann das Quench individuell eingerichtet werden. Alle Aktivitäten in sozialen Netzwerken sind hier zusammengefasst, Kontakte, Beiträge, Nachrichten oder Fotos aus Quellen wie
Facebook, MySpace,
Twitter, Google oder Last.FM werden automatisch synchronisiert. Neu ist dabei das Feature Swype, das die Reaktion auf Nachrichten und die Eingabe von Texten einfacher machen soll.
Zum Einsatz kommt allerdings das nicht mehr ganz taufrische Betriebssystem Android 1.5. Das 3,1 Zoll große Display mit einer Auflösung von 320x480 Pixel ist Multitouch-fähig und bietet eine virtuelle QWERTZ-Tastatur. Zusätzlich gibt es ein zentrales Touchpad unterhalb des Bildschirms, was insbesondere das intuive
Surfen im
mobilen Internet vereinfachen soll. Videos und Banner können dank der Unterstützung von Adobe Flash Lite angezeigt werden.
Das Motorola Quench mit Motoblur
und Android. Bild: Motorola
Musik wird sozial auf dem Quench
Das Motorola Quench ist mit zwei Mikrofonen und Rauschunterdrückung ausgestattet. Die integrierte 5-Megapixel-Kamera bietet Autofokus und einen LED-Blitz. Als Speicherplatz stehen maximal 32 Gigabyte mit einer MicroSD-Karte zur Verfügung. Über den neuen Media-Player können Musikdateien direkt gekauft und heruntergeladen sowie Anwendungen von Drittanbietern wie TuneWiki oder YouTube eingebunden oder UKW-Radio gestreamt werden. Durch die Verbindung zu sozialen Netzwerken ist zudem der direkte Austausch von Musik möglich. Über den Android Market stehen mittlerweile über 20.000 verschiedene Apps zur Verfügung.
Das Quench mit Motoblur unterstützt den schnellen Datentransport via UMTS/
HSDPA, bringt ein
WLAN-Modul sowie A-GPS und eine Schnittstelle für Stereo-Bluetooth mit. Es ist 11,7x6x1,2 Millimeter groß bei einem Gewicht von rund 124 Gramm. Der Akku mit 1.420 mAh soll eine Gesprächszeit bis zu 6,5 Stunden ermöglichen, im Standby sollen nach Herstellerangaben über 13 Tage drin sein.
Das Einsteiger-Smartphone von Motorola wird noch im ersten Quartal auf den Markt kommen, in den USA allerdings unter dem Namen Cliq XT und dort exklusiv bei
T-Mobile. Ein genauerer Termin für Deutschland und der Preis stehen noch nicht fest.