Das auf der
CES gezeigte MSI Wind U160 hat zwar bereits einen Design-Award erhalten, war aber bislang noch nicht erhältlich. Jetzt startet das kleine, hübsche
Netbook. Weitere Neuigkeiten aus der Produktsparte der tragbaren Rechner gibt es von Asus und Medion, die jeweils ein
Notebook mit Wechselgrafik angekündigt haben. Das Medion Gerät liefert außerdem ein sehr praktisches Feature: das Laufwerk lässt sich einfach herausnehmen und durch einen Datenspeicher ersetzen.
MSI Wind U160: 15-Stunden-Netbook
Das MSI Wind U160 mit silberfarbenen Scharnieren, Chiclet Tastatur und
Gehäuse in Hochglanzoptik war in Las Vegas mit einer neunstündigen Akkulaufzeit angepriesen worden, jetzt spricht der auch für
Mainboards bekannte Hersteller sogar von 15 Stunden. Trotzdem hat das Netbook keine Figurprobleme, die durch einen üppigen Akku verursacht werden. Das 6-Zellen-Exemplar pumpt den 10-Zöller mit LED-Hintergrundbeleuchtung nur auf 1,2 Kilogramm (kg) Gewicht und eine Höhe von 2,5 Zentimetern (cm) auf. Laut MSI ist das Wind U160 damit das dünnste Netbook mit einem Intel Atom N450
Prozessor. Neben dem 1,66 Gigahertz-Modell (GHz), dessen Leistung wir anhand des
MSI Wind U135 Netbooks testen konnten, liefert das Mini-Notebook die bereits erwähnten Zutaten wie 160 oder 250 Gigabyte (GB) Speicherplatz und ein GB
Arbeitsspeicher. Dieser kann auf bis zu zwei GB erweitert werden, indem eine Schraube an der Unterseite gelöst wird.
Das U160 wird mit schwarzem oder goldfarbenem Gehäuse gefertigt, in Deutschland aber nur in Schwarz angeboten. Die Preise beginnen bei 349 Euro, gegen einen Aufpreis winkt auch eine
UMTS-Unterstützung.
Das Asus N71JV-TY012V mit USB 3.0 und Nvidia Optimus (li) und das MSI Wind U160 mit schwarzem Gehäuse (re). Bilder: Asus/MSI
Asus N71JV-TY012V
Das neue Asus
N71 Notebook mit 17,3-Zoll-Display mit 1600x900 Pixeln und LED-Licht schmückt sich mit der komplizierten Bezeichnung N71JV-TY012V und integriert zwei neue Features: eine
USB 3.0-Schnittstelle und
Nvidia Optimus für den Wechsel zwischen Onboardgrafik und dedizierter
Grafikkarte. An sich ist diese Hybridlösung nichts Neues, bei der kürzlich vorgestellten neuen Technik soll der Anwender von der automatischen Umschaltung aber nichts mitbekommen. Um Energie zu sparen, läuft das Notebook zum Beispiel beim Internet-Surfen im Onboard-Betrieb, sobald Spiele oder Videos hinzukommen, geht der Stab an die Grafikkarte über – in diesem Fall eine Nvidia GeForce GT 325M mit einem GB Speicher.