Google Chrome erreichte Ende Januar die Version 4 und erhielt damit zwei neue Funktionen: die Integration von Extensions und eine Synchronisationsmöglichkeit für verschiedene Systeme. Die jetzt veröffentliche neue Variante befasst sich daher nur mit der
Sicherheit.
Drei gefährliche Lecks
Die neue
Browser-Version 4.0.249.89 für Windows
Betriebssysteme schließt insgesamt sechs Sicherheitslücken, von denen Google drei mit dem Gefahren-Level
hoch bewertet hat. Neben den darunter fallenden zwei Ganzzahl-Überläufen und einem Fehler bei der Verarbeitung eines bestimmten Tags hat Google zudem zwei als mittel und ein als niedrig eingestuftes Problem behoben. Genaue Details zu den Lücken will der Suchmaschinenriese erst nennen, wenn die meisten Internetnutzer mit dem neuen Update versorgt worden sind.
Prämiensystem für Fehlermeldungen
Für das Finden und Melden von Schwachstellen in
Chrome zahlt Google zum Teile eine Prämie. Ende Januar startete testweise das Belohnungssystem, das für interessante und erstmalig entdeckte Sicherheits-Bugs 500 oder in besonderen Fällen 1337 US-Dollar (bis zu 970 Euro) bezahlt. Einer der Entdecker aus dieser Reparaturrunde, Timothy Morgan von vsecurity.com, wollte den Betrag für Haiti spenden und erhielt daher die volle Summe.
Chrome steht zum Download auf der Google Website bereit. Der noch relativ junge Browser ist auf dem steigenden Ast: Im Dezember
überholte Chrome erstmals
Safari von Apple und belegte nach dem
Internet Explorer und dem
Firefox Platz 3 auf der Browser-Hitliste.