Hoffnungsschimmer für etliche "weiße Flecken" in der Region Ems-Weser-Elbe, dem Verbreitungsgebiet des regionalen Telekommunikationsanbieters
EWE TEL. Der
Provider hat nach eigenen Angaben zahlreiche bislang nur unzureichend versorgte Gebiete mit schnellem
VDSL mit Bandbreiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) erschlossen.
Doppel-Flat mit VDSL 50 für 49,95 Euro
Bislang hatte EWE TEL das Doppel-Flat Paket
DSL Mega Plus für monatlich 44,95 Euro mit einer maximal 35 Mbit/s schnellen
Internet-
Flat und einer
Telefon-Flatrate in das deutsche Festnetz angeboten. Gespräche vom Festnetz in alle deutschen Mobilfunknetze berechnet EWE TEL mit 14,9 Cent pro Minute. Daten lassen sich mit einer Geschwindigkeit von bis zu fünf Mbit/s ins Internet hochladen. Neu hinzugekommen ist jetzt die
Option DSL 50.000: Für fünf Euro monatlichen Aufpreis geht es mit bis zu 50 Mbit/s im Downstream ins Netz. Für Uploads steht eine Bandbreite von bis zu zehn Mbit/s bereit. Als Hardware stellt EWE TEL die Multibox-VDSL während der Vertragslaufzeit kostenlos zur Verfügung. Versandkosten fallen nicht an. Der Anschlusspreis in Höhe von 99,90 Euro entfällt bei Bestellung bis Ende Februar.
Ausbau des eigenen Glasfasernetzes
Auf Anfrage von onlinekosten.de erläuterte ein EWE-TEL Sprecher, dass im vergangenen Jahr rund 50 kleinere Orte inklusive einiger Gewerbegebiete in dem von Ostfriesland, über das Emsland, Oldenburg und Bremen bis vor die Tore Hamburgs reichenden Verbreitungsgebiet mit VDSL-Technologie ausgebaut worden sind. Der
Internetanbieter hat dazu eigene Glasfaserleitungen verlegt. EWE TEL kündigte an, auch in diesem Jahr den Breitbandausbau weiter voranzutreiben. Zahlreiche neue – meist ländliche Gebiete – sollen mit moderner VDSL-Technik ausgestattet werden. Die Breitband-Erschließung abgelegener, kleiner Orte sei allerdings nur realisierbar, wenn die Gemeinden entsprechende Fördermittel erhielten. Ansonsten könne auch EWE TEL einen Ausbau nicht wirtschaftlich anbieten.
EWE TEL: "DSL Mega Plus" ab sofort mit bis zu 50 Mbit/s. Screenshot: onlinekosten.de