Und noch ein neues Handy von
Samsung: nachdem der südkoreanische Elektronikkonzern schon mit
drei neuen Einsteiger-Handys für die mobile Internetnutzung überraschte, folgt nun ein weiteres Modell. Auch beim Samsung S5620 liegt der Fokus auf dem mobilen Internet. Die Bedienung erfolgt allerdings über einen berührungsempfindlichen Bildschirm. Touchscreen-Feeling wie beim
iPhone von Apple soll es also richten - und das zu einem vergleichsweise kleinen Preis.
Neues Web 2.0-Handy
Zur Navigation durch das Internet und das Menü des Telefons wird auf ein 3,0 Zoll großes Display zurückgegriffen, das 262.144 Farben darstellen kann. Die Bedienoberfläche basiert auf der dreidimensionalen TouchWiz 2.0 Plus-Software, die unter anderem auch beim
Samsung Jet S8000 zum Einsatz kommt. Wer Inhalte von Internetseiten vergrößern möchte, kann auf einen so genannten One-Finger-Zoom zurückgreifen. Diverse Applikationen sind bereits ab Werk vorinstalliert; zum Beispiel für
Twitter,
Facebook oder MySpace.
Doch wie ist der Internet-Zugriff überhaupt möglich? Auf der einen Seite erlaubt das S5620 das mobile Surfen auf Basis von
GPRS,
EDGE,
UMTS und
HSDPA. Die Downstream-Geschwindigkeit ist allerdings auf 3,6 Megabit pro Sekunde begrenzt. Alternativ dazu ist es m
möglich, die integrierte
WLAN-Schnittstelle zu nutzen. Wer nur telefonieren will, kann auf eine integrierte Quadband-Antenne vertrauen, die einen Einsatz rund um den Erdball in GSM-Netzen erlaubt.
Das neueste Touchscreen-Handy: Samsung S5620. Bilder: Samsung
GPS-Empfänger mit an Bord
An weiteren Extras bietet das 109x54x12 Millimeter kleine und 92 Gramm leichte Handy eine 3,2-Megapixel-Kamera mit Videofunktion und Bildbearbeitungssoftware, einen
MP3-Player, ein Radio sowie Bluetooth-Schnittstelle und USB 2.0-Anschluss. Außerdem einen GPS-Empfänger samt vorinstalliertem Kartenmaterial auf Basis von Google Maps 3.0.
Der empfohlene Verkaufspreis liegt nach Angaben von Samsung bei 259 Euro, mit einer Einführung ist noch im Februar zu rechnen. Beeindruckend sind die versprochenen Akkulaufzeiten: knapp zehn Stunden im Dauersprechmodus und bis zu einen Monat Bereitschaftszeit. Das kann sich durchaus sehen lassen.