Sonntag, 14.02.2010 11:01

Dell Studio 15 mit Intel Core i5 und Full HD im Test

aus dem Bereich Computer
Dell Studio 15 in bunt
Das Dell Studio 15 steht in vielen Farbkombinationen bereit. Bild: Dell
Anschluss findet das Dell Studio 15 per HDMI und D-Sub (VGA) an einen Monitor, über zwei USB- und einen USB/eSATA-Kombi-Port an Peripheriegeräte und via ExpressCard-Schacht an 34 Millimeter breite Erweiterungskarten. Darüber hinaus gibt es an den Seiten einen FireWire-Anschluss, einen 8-in-1 Kartenleser und Anschlüsse für Mikrofon und zwei Kopfhörer oder eine Anlage. Ins Internet klinkt sich das Notebook über Gigabit LAN oder WLAN nach den Funkstandards 802.11 a/b/g/n ein, Bluetooth und UMTS-Unterstützung für das mobile Internet lassen sich auf Wunsch gegen einen Aufpreis ausrüsten. Der integrierte Akku hielt im Test – je nach Messung – etwa zwei bis knapp fünf Stunden durch, was angesichts der Komponenten enorm ist. Ein Blick auf das Gerät bringt Licht ins Dunkel: Es ist das 9-Zellen-Exemplar, das Dell für rund 85 Euro extra anbietet. Die genauen Testzeiten sowie Infos zum Stromverbrauch liefert die untenstehende Tabelle. Wenn der Nutzer das Studio 15 stark fordert, dreht der Lüfter gehörig auf. Im Test war dies zum Beispiel beim Rendering-Benchmark von FurMark (siehe Tabelle) der Fall. Im normalen Betrieb hält sich der Luftverwirbler aber zurück.

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Fazit: Für mobile HD-Fans

Das Studio 15 ist mit seinem hochauflösenden Display, dem schnellen Prozessor und dem zweiten Kopfhörer-Anschluss für einen gemeinsamen Videogenuss im Multimedia-Bereich gut aufgestellt. Wenn nicht auf die Umgebung Rücksicht genommen werden muss, kann der Klang auch über die Lautsprecher und den Subwoofer ertönen. Für lange Videoabende ist mit dem starken 9-Zellen-Akku jedenfalls gesorgt. Dem gegenüber stehen eine nicht mehr taufrische Grafik und eine nicht ganz perfekte Verarbeitung am Bildschirm: Der Deckel insgesamt und der Displayrahmen lassen sich leicht eindrücken. Zum Teil hat im Test auch die seitliche Anordnung der Netzteil-Schnittstelle gestört. Zwar kommt dies sehr häufig vor, das Kabel zwischen Netzkabel und Steckdose ist aber etwas kürzer als bei anderen Geräten, sodass das Notebook näher an die Steckdose heran rutschen musste. Wer die 800 Euro für diese Bestückung zu hoch findet, kann entweder bei Dell an den Komponenten sparen oder zu Notebooks anderer Hersteller greifen. Mit einem etwas langsameren Intel Core i5 Prozessor ist man dann ab etwa 600 Euro dabei, eine so hohe Displayauflösung im 15-Zoll-Bereich liefert in dieser Preisklasse aber nur Dell. Jetzt müsste nur noch die Strahlkraft der Farben stimmen.

Dell Studio 15 Testlogo - Gesamtnote 2,0 gut
Detaillierte Infos zu unserem Testverfahren gibt es in den Testkriterien.

Weitere Testberichte, Notebook News, einen Notebook-Ratgeber und weitere Tipps sowie Hinweise zum Notebook-Kauf liefert unser Hintergrundbereich.

Name: Studio 15 (1557)
Hersteller: Dell
Internet: www.dell.de
Preis: UVP 800 Euro (ab 549 Euro)
Technische Daten
Chipsatz und Prozessor: Intel PM55 und Intel Core i5 M520 mit 2,4 GHz
Grafikkarte: ATI Radeon HD 4570 mit 512 Megabyte Speicher
Bildschirm: 15,6 Zoll (1920x1080 Pixel), glänzend
Batterie: Lithium-Ionen-Akku mit neun Zellen: Laufzeit: 130 Minuten unter Vollast / 285 Minuten Lesetest (WLAN und Bluetooth aus) / 214 Minuten Videowiedergabe (Lautstärke + Display 50%)
Speicher: 4 GB (2x2 GB DDR3 mit 1333 MHz, maximal 8 GB)
Festplatte: 320 GB mit 5.400 U/Min
Laufwerk: DVD Slot-in
Soundkarte: Intel High Definition Audio 2.2
Kommunikation: Gigabit LAN, WLAN 802.11 a/b/g/n, Bluetooth
Betriebssystem: Windows 7 Home Premium 64-bit
Abmessungen: BxTxH: 372 x 253 x 25 bis 39 Millimeter; 2,9 Kilogramm
Anschlüsse: 2x USB, 1x USB/eSATA, HDMI, VGA, FireWire, ExpressCard-34, Mikrofon, Line In, Line Out, Kartenleser (SDCard, MMC, xD, SDHD, SDHC, MS, MS Pro, SDIO)
Sonstiges: 2-Megapixel-Webcam, optional: Blu-ray und UMTS
Benchmarks: Windows Leistungsindex: CPU: 6,8 / RAM: 5,9 / 2D: 4,9 / 3D: 6,2 / HDD: 5,9

7-Zip: alt: 96 JPG-Fotos (235 MB): 9 Sekunden, neu: 164 JPG-Fotos (400 MB): 16 Sek.
CPU-Benchmark von PC Wizard: ca. 127.000
CPU-Benchmark Cinebench: 7715 (Multiple-CPU, 64-bit)
Grafik-Benchmark FurMark: 606
OpenGL-Benchmark Cinebench: 4216
DirectX-10-Benchmark Devil May Cry: 1920x1080 und niedrige Details: 28 fps, 1280x720 und hohe Details: 31 fps
HDD-Benchmark von PC Wizard: Sequentielles Schreiben/Lesen: 76/75 MB/s; gepuffertes Schreiben/Lesen: 123/168 MB/s; zufälliges Lesen: 44 MB/s
Stromverbrauch: Ausgeschaltet am Netz: ca. 0,3 Watt
Eingeschaltet im Energiesparmodus: ca. 25 Watt
DVD-Wiedergabe im Energiesparmodus: ca. 48 Watt
Benchmark-Test unter Höchstleistung (Displayhelligkeit 100%, WLAN ein): ca. 61 Watt
Garantie: je nach Paket ein bis drei Jahre (Dell Service)
Pro & Contra
interessantes Design
beleuchtete Tastatur
Schräglage
hohe Display-Auflösung
schneller Prozessor
guter Sound
viele Schnittstellen
zweite Kopfhörer-Buchse
Hochglanz-Bildschirm (Geschmackssache)
keine satten Farben
kein Nummernpad
Displayrahmen
Bewertung:
Geschwindigkeit (20%): sehr gut
Ausstattung (20%): gut
Display (20%): befriedigend
Akkulaufzeit (15%): sehr gut
Ergonomie (15%): gut
Verarbeitung (10%): gut
Gesamt: gut (2,0)
Preis-Leistung: gut
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