Die
Studio Notebooks von Dell bedienen seit Sommer 2008 die kreative, an Multimedia-Anwendungen interessierte Kundschaft. Seitdem haben die mit 15- und 17-Zoll-Display erhältlichen Studio 15 und Studio 17 Rechner einige Update-Prozesse durchlaufen und zum Beispiel
neue Lautsprecher und einen Subwoofer (Studio 15) sowie die jeweils aktuelle Hardware erhalten. Auch die neuen
Intel Core i3, i5 und i7 Prozessoren hat der der amerikanische Anbieter nicht übersprungen und in das
Studio 15 ab 549 Euro eingesetzt. Unsere Redaktion hat eines der aktualisierten Modelle getestet.
Inhalt:
1. Steiles Design und Tastatur
2.
Konfiguration und Display
3.
Anschlüsse, Fazit, Info-Tabelle mit Benchmarks
Dell Studio 15 als (PRODUCT) RED
Während Business-
Notebooks mit ihren matten und dunklen
Gehäusen eher unauffällig aussehen, greifen die Designer von Multimedia-Laptops gerne zu Hochglanzlacken und bunten Farben. Beim Studio 15 wird dies auf die Spitze getrieben. Der Käufer kann über das
Dell Design Studio seiner Kreativität freien Lauf lassen und das schimmernde Gehäuse gegen einen Aufpreis von 39 bis 99 Euro mit verschiedensten Mustern veredeln lassen. Unser Testgerät stammt aus der (PRODUCT)-RED Edition und trägt einen weiß-roten Entwurf des Industriedesigners
Bruce Mau, der Erinnerungen aus dem Chemieunterricht weckt. Die aufgeprägte chemische Verbindung stellt allerdings den Aufbau der Medikamente zur Bekämpfung von AIDS dar, für die sich das Geschäftsmodell (PRODUCT) RED einsetzt. Pro verkauftem Produkt spenden Hersteller wie
Dell,
Apple, Gap, Converse und Starbucks
einen Betrag an die Organisation Global Fund.
Notebook mit Steilheck
Der Anschluss für das Netzteil und der Power-Schalter befinden sich an der Seite. Bild: onlinekosten.de
Das Studio 15 ist mit seinem sehr steilen Chassis ungewöhnlich geformt. Rund um die schwarze, matte Tastatur mit großen Tasten, die im Übrigen noch nicht von einem Exemplar mit separaten Einzeltasten abgelöst wurde, befindet sich ein schwarzer Hochglanzrahmen und auch die silberfarbene Umgebung ist spiegelglatt - fast wie bei den gecleanten
Alienware Notebooks wie dem m15x (Test). Das Touchpad verschwindet optisch darin, wurde von Dell zur besseren Bedienung aber leicht mattiert.
Tastatur für Nachtschwärmer
Dell liefert ein Handbuch und eine Recovery-DVD mit. Bild: onlinekosten.de
Durch die Schräglage, für die insbesondere der überstehende Akku verantwortlich ist, lädt die Tastatur zum Tippen ein. Auch bei längerem Schreiben ist die Lage der Hände bequem wie bei einer Desktop-Tastatur. Wer im abgedunkelten Zimmer Videos schaut oder nachts spielt, wird die Beleuchtung zu schätzen wissen, die für einen Aufpreis von 40 Euro zu haben ist. Zur Medienwiedergabe hat Dell auf den Funktionstasten die Standardaktionen wie Vor- und Zurückspulen oder eine DVD aus dem Slot-in-Brenner auswerfen abgelegt. Eine Pause-Taste und ein Nummernpad sind nicht dabei, wobei letzteres bei einem schmaleren Rahmen und verkleinerten Tasten vielleicht noch hätte passen können. Das Multitouch-Pad mit den zwei Maustasten erwies sich im Test als präzise.