Anzeige:
Donnerstag, 04.02.2010 17:01

Swisscom verlegt Glasfaser bis in die Wohnungen

aus dem Bereich Breitband
Auf das schnelle Glasfasernetz setzen nicht nur Internetanbieter in Deutschland. In der Schweiz herrscht ein starker Wettbewerb um den Ausbau des Breitbandnetzes. Neben dem führenden Telekommunikationsanbieter Swisscom investieren auch Elektrizitätswerke und Kabelnetzbetreiber in schnelle Highspeed-Internetzugänge. Die Swisscom vereinbarte nun mit dem schweizerischen Hauseigentümerverband (HEV Schweiz) und der Vereinigung Zürcher Immobilienunternehmen (VZI) eine gemeinsame Marschrichtung, um den Glasfaserausbau in dem Alpenstaat voranzubringen.

Anzeige
Swisscom finanziert FTTH bis ins Wohnzimmer

Die Swisscom wird sich künftig noch stärker beim Glasfaserausbau engagieren. Statt wie bisher Glasfaserleitungen nur bis in die Häuser zu verlegen (FTTH), finanziert das Unternehmen nun ab sofort auch die hausinterne Verlegung der Kabel in Mehrfamilienhäusern – die sogenannte "Steigzone" - bis direkt in die Wohnungen der Kunden. Swisscom will Hauseigentümern, die die Kosten für diesen Ausbau selber übernommen haben, die entsprechenden Beträge zurückerstatten. "Mit der Finanzierung der Steigzone wollen wir unseren Kundinnen und Kunden einen einfachen Zugang zu glasfaserbasierten Angeboten ermöglichen", so Swisscom-Chef Carsten Schloter. In den kommenden Wochen werde ein gemeinsamer Mustervertrag zwischen dem Telekommunikationskonzern und den Hauseigentümern ausgearbeitet, der die Bedürfnisse der Wohnungswirtschaft berücksichtige.

Vier Glasfasern pro Wohnung für mehr Wettbewerb


Swisscom verlegt künftig Glasfasern direkt bis in die Wohnungen. Foto: Swisscom
Die Verlegung der Glasfaser in den Gebäuden selbst soll nach dem Vierfaser-Modell erfolgen: Pro Wohnung werden vier Glasfasern verlegt. Damit sei ein stärkerer Wettbewerb zwischen den Anbietern und ein diskriminierungsfreier Zugang für andere Provider gegeben. Die Swisscom will zudem ihre Strategie beim Glasfaserausbau künftig mit Blick auf die Marktentwicklung regelmäßig überprüfen.

Swisscom gab zudem eine Kooperation mit dem Energie- und Wasserversorger Industriedienste Genf zum Aufbau eines eigenes Glasfasernetzes im Kanton Genf bekannt. Die Infrastruktur des Netzes, das zeitgleich in der Stadt sowie deren Umland errichtet werden soll, werde offen sein, um ein Glasfasermonopol in Genf zu verhindern. Swisscom wird für den Ausbau in der Stadt zuständig sein, der Kooperationspartner wird das Glasfasernetz in den Nachbargemeinden voranbringen. Innerhalb von vier Jahren sollen die meisten Haushalte und Unternehmen des Kantons Genf an das Breitbandnetz angeschlossen sein.

In Deutschland wird dagegen immer noch um den richtigen Weg für eine flächendeckende Erschließung - insbesondere der ländlichen Regionen - mit Breitband gerungen. In dieser Woche hatte etwa der Verband VATM vor einem Strategiewechsel beim Breitbandausbau gewarnt.
Jörg Schamberg
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 Swisscom verlegt Glasfaser bis in die Wohnungen (8 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Darkriderman am 08.02.2010 um 17:35 Uhr
 Suche

  News
Donnerstag, 23.10.2014
Shopping-App Shopkick startet mit großen Handelsketten in Deutschland
"IT-Expertin" Merkel: Die Bundeskanzlerin auf der Suche nach dem bösen "F"-Wort
Google investiert Millionen in Startup für Video-Brillen
Stiftung Warentest: Im Schnitt 33 Tage auf einen DSL-Anschluss warten
Einer der ersten Apple-Computer erzielt Rekordpreis bei Auktion
Nokia mit deutlichem Umsatzplus
Google Inbox: Die E-Mails werden jetzt zum News-Feed
Kabel BW: Horizon ab 3. November bestellbar - 3play-Pakete mit bis zu 200 Mbit/s
Unitymedia KabelBW beschleunigt ab 3. November auf 200 Mbit/s - Highspeed-Pakete im Überblick
Medientage München: Das Internet verdrängt nicht das Fernsehen
Lufthansa: Rechenzentren gehen an IBM
CSU-Chef Seehofer: "Ich schimpfe nicht über Google. Ich nutze Google"
Mittwoch, 22.10.2014
Presseverlage knicken ein: Google kann Inhalte gratis nutzen
Kaspersky-Studie: Immer mehr Malware-Attacken auf Android-Smartphones
Fitness First kauft Online-Fitnessanbieter NewMoove
Weitere News
Mobilfunk Provider
Neben den vier großen Netzbetreibern gibt es zahlreiche Mobilfunk Discounter Angebote - auch Billigmarken der Provider wie beispielsweise Simyo von E-Plus. Den Überblick zu behalten wird immer schwerer.
Dafür haben einige der Anbieter zusätzlich günstige Handys ohne Vertrag, vom Klapphandy bis hin zum Touchscreen Handy, im Angebot.
Internet per Flat
Ob per Kabel oder mit VDSL: Erst eine Flat bringt richtig Spaß beim Surfen über die schnellen Internetleitungen.
Jetzt die Kabel-Angebote vergleichen oder neben der T-Home VDSL Verfügbarkeit die 1und1 VDSL und Vodafone VDSL Verfügbarkeit prüfen.
Alle günstigen Tarife hier in unserem DSL Preisvergleich.
DSL Anschluss
Ist die Verfügbarkeit von DSL gegeben, beginnt die Suche nach dem richtigen Anbieter.
Der DSL Flatrate Vergleich zeigt die besten Tarife in der Übersicht.
Aber Vorsicht: Nicht jeder DSL Anschluss bringt Highspeed Internet. Der DSL Speed Check beweist es schnell, wenn das Internet Kabel lahmt.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs