Neuigkeiten vom internationalen Mobilfunkmarkt: das
UMTS Forum hat am Donnerstag bekannt gegeben, dass im Januar die Schwelle von weltweit 500 Millionen aktivierten UMTS-Karten überschritten wurde. Ein Meilenstein, der acht Jahre nach dem Start des ersten UMTS-Netzes in Japan erreicht werden konnte. 40 Prozent dieser halben Milliarde UMTS-Nutzer habe die Möglichkeit, das
mobile Internet auf Basis von
HSDPA zu nutzen, heißt es seitens des Konsortiums, dem unter anderem Alcatel Lucent und Nokia Siemens Networks angehören.
HSPA+ folgt auf HSDPA
Basierend auf Daten von
Wireless Intelligence wurde zudem bekannt, dass weltweit über 300
UMTS-Netzwerke in Betrieb sind. Bekanntermaßen vier davon in Deutschland. Bestätigt sind ferner 35 HSPA+-Netzwerke, in denen mit bis zu 28 Megabit pro Sekunde im Internet gesurft werden kann. Hierzulande hatte zuletzt
o2 einen
Testlauf in München gestartet, bei
E-Plus ist der
Aufbau entsprechender HSPA-Infrastruktur über den Partner ZTE fest eingeplant.
Bereits 40 LTE-Netze bestätigt
Für das laufende Jahr wird nicht nur ein starkes Wachstum bei HSDPA- und HSPA+-Netzen erwartet, sondern auch der Startschuss für die vierte Mobilfunkgeneration LTE (Long Term Evolution). Bereits mehr als 40 Mobilfunk-Netzbetreiber hätten Pläne bestätigt, bis 2012 ein LTE-Netz starten zu wollen, heißt es seitens des UMTS-Forums. Das
erste kommerzielle LTE-Netz wurde Mitte Dezember in Stockholm und Oslo von Telia Sonera gestartet.
Hayo Lücke