Mittwoch, 27.01.2010 21:13

Apple iPad - Tablet-PC meets E-Book-Reader

aus dem Bereich Computer
Ein Thema war in den vergangen Wochen und Tagen aus dem Hardware-Bereich nicht mehr zu verdrängen: das neue Gerät von Apple. Doch was genau sollte es werden? Kein anderer Hersteller schafft es durch das Geheimhalten von Vorab-Informationen ein so starkes Interesse am neuen Produkt hervorzurufen wie das Jobs-Imperium aus Cupertino. Am Mittwochabend auf der Pressekonferenz war es endlich soweit: das von Steve Jobs als "sehr starkes neues Produkt" angekündigte Gerät wurde offiziell vorgestellt und heißt iPad, wie bereits unserem Live-Ticker zum Apple Event zu entnehmen war. Bereits verraten wurde der Name durch einen vorzeitigen, aber gefälschten Tweet von Media Markt.

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Extrem dünnes Tablet

Der Apple iPad Tablet-PC ist nur 0,5 Inches dünn (etwa 1,3 Zentimeter) und 1,5 Pfund leicht, was etwa 680 Gramm entspricht. Auf der Vorderseite rahmt eine silberfarbene Leiste das 9,7 Zoll große Touch-Display ein, das mittels Beschleunigungssensor horizontal und vertikal genutzt werden kann. Die Rückseite sieht aus wie die eines Aluminium MacBooks. Optisch ist das Apple iPad fast ein Riesen-iPhone. Angetrieben wird der Touchscreen-Rechner von einem Apple-eigenen Prozessor mit einem Gigahertz namens "A4 Chip". Zur Datenspeicherung steht je nach Ausführung ein 16 bis 64 Gigabyte großer Flashspeicher bereit, was eher zu einem Multimediaplayer als zu einem Computer passt.

Apple iPad
Das Apple iPad ist im Vergleich zum iPhone und MacBook. Screenshot von engadget.com.
Vorinstallierte Apps

Dies ist Absicht, das Apple iPad schlägt genau in die Multimedia-Kerbe, obwohl mit iWork für 9,99 US-Dollar (7,12 Euro) auch Apples Büroanwendungspaket erhältlich ist. An Software hat Apple seine Musikbibliothek iTunes, die auf die Touchscreen-Bedienung zugeschnitten wurde, einen YouTube-Zugang, Brushes zum Zeichnen und natürlich den App Store himself vorab auf dem Gerät gespeichert. Die iPhone Apps sollen kompatibel sein. Die E-Mail-Anwendung ist in zwei Spalten geteilt und zeigt links eine Art Teaser-Vorschau der Mails, um diese durchblättern zu können, in der anderen Hälfte gibt es die Vollansicht. Die Foto-Software unterstützt auch die Funktionen Faces zum automatischen Erkennen von Gesichtern auf Bildern und Places – für Bilder mit Geo-Informationen.

Hochwertiges IPS-Panel

Apple zeigte auch Spiele wie "Need for Speed Shift" und Videos auf dem Display. Der Bildqualität kommt dabei ein IPS-Panel mit höherem Kontrast und größerem Blickwinkeln als günstige TN-Varianten zu Gute. Auch der neue iMac ist zum Beispiel mit einem IPS-Bildschirm ausgestattet. Später wurde dann zum Beispiel anhand der New York Times der Einsatz als E-Book-Reader demonstriert. Was die Lesegeräte-Konkurrenz neben der Wiedergabe in Farbe nicht kann, ist das Abspielen von Videos in Artikeln, was einen Content-Konsum wie am Notebook ermöglicht. Für E-Books hat Apple eine eigene Applikation namens iBooks aus dem Boden gestampft, in dem digitale Bücher im offenen EPUP-Format heruntergeladen werden können. Fünf Partner-Verlage sitzen mit im Boot. Präsentiert werden die digitalen Schmöker innerhalb der Anwendung wie Bücher aus Papier in einem Bücherregal.
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    Zuletzt kommentiert von docfred am 28.01.2010 um 09:40 Uhr
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