Montag, 25.01.2010 23:24

Rekord: Apple verkauft 8,7 Millionen iPhones

aus dem Bereich Sonstiges
Es kommt, wie es kommen musste: Apple hat das lukrative Weihnachtsquartal mit neuen Rekordzahlen abgeschlossen. Wie der IT-Konzern am Montag am Heimatsitz in Cupertino bekannt gab, wurde das am 26. Dezember abgeschlossene erste Geschäftsquartal mit einem um ein Drittel gesteigerten Umsatz von 15,68 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Davon entfielen 58 Prozent auf Geschäfte, die außerhalb der USA abgeschlossen wurden. Der Quartalsgewinn betrug 3,38 Milliarden Dollar. Die Prognosen – Apple hatte im Oktober kommuniziert, zwischen 11,3 und 11,6 Milliarden Euro umsetzen zu wollen – wurden damit deutlich übertroffen.

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Deutlich mehr verkaufte iPhones

Die Zahl der verkauften Mac-Rechner schnellte im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 33 Prozent auf 3,36 Millionen in die Höhe. Noch besser lief es beim iPhone. Das Multimedia-Handy wurde von Apple 8,7 Millionen Mal ausgeliefert und damit doppelt so häufig wie im Weihnachtsquartal 2008. Vor allem in Deutschland, Japan, Frankreich, Großbritannien und Australien sei ein markantes Wachstum bei den iPhone-Verkäufen auszumachen. Außerdem konnte Apple 21 Millionen MP3-Player der iPod-Familie absetzen. Das klingt gut, bedeutet aber gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 8 Prozent. Trotzdem verkaufe sich insbesondere der iPod Touch nach wie vor sehr gut.

iPad ab Mittwoch?

"Die neuen Produkte, die wir dieses Jahr herausbringen wollen, sind sehr stark", sagte Apple-Chef Steve Jobs. Er verriet allerdings nicht, um was es sich genau handelt. Nur soviel: man sei schon sehr aufgeregt. Für Mittwoch hat Apple zu einer Produktvorstellung eingeladen. Spekuliert wird seit Wochen über einen Tablet-PC mit berührungsempfindlichem Bildschirm.

In den USA verbreitet sich darüber hinaus das Gerücht, Apple wolle sein iPhone schon bald über alle großen US-Netzbetreiber anbieten. Bislang darf nur AT&T das Handy in den USA anbieten. Würde das Monopol fallen, hätte Apple von jetzt auf gleich Millionen potenzieller Neukunden. In Deutschland läuft der Vertrieb exklusiv über T-Mobile.

Shop-Ausbau geht weiter

Für das zweite Quartal zeigte sich Apples Finanz-Chef Peter Oppenheimer gewohnt zurückhaltend. "Wir erwarten einen Umsatz zwischen 11,0 und 11,4 Milliarden Dollar", so seine Prognose. Die Zahl der Apple-Stores soll 2010 um 40 bis 50 Stück - davon die Hälfte außerhalb der USA - auf bis zu 330 steigen.
Hayo Lücke / Mit Material der dpa
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    Zuletzt kommentiert von dkt250 am 26.01.2010 um 09:59 Uhr
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