Allerdings gab es zuletzt gerade
zwischen YouTube und GEMA Probleme. Der erste Vertrag über die Nutzung von Musik beim Online-Videoportal war im März 2009 abgelaufen, und seitdem verhandeln beide Seiten über eine Nachfolgelösung. Anfangs stand die GEMA -Forderung von einem Cent pro abgerufenem Musikvideo im Raum - viel zu viel, meinte die Google-Tochter YouTube. Details über die laufenden Verhandlungen geben derzeit beide nicht.
Verhandlungen mit YouTube
"Wir arbeiten hart daran, eine Lösung zu finden, aber die Dinge sind komplex", hatte der YouTube-Direktor für Videopartnerschaften, Patrick Walker, kurz zuvor in einem dpa-Gespräch gesagt. Es gebe mittlerweile aber Einigungen mit den Verwertungsgesellschaften in Großbritannien und den Niederlanden, ergänzte er und machte indirekt die GEMA für die Hängepartie verantwortlich: "Wir brauchen einen willigen Partner, um Wachstum zu erzielen und nicht einen, der uns mit kostspieligen Lizenzen behindert."
Heker erwiderte: "Eine fabelhafte Aussage, die ich gerne zurückgebe. Wir sind dafür da, die angemessene Vergütung für die Urheber mit YouTube zu vereinbaren. Und dieser Weg ist sehr, sehr steinig." Aber er machte auch leichte Hoffnung auf eine Einigung noch in 2010: "Wir müssen in diesem Jahr eine Einigung erreichen. Wir verhandeln seit einem Jahr, und so langsam müssten wir auch zum Ende kommen."
Jörg Schamberg
/ dpa