Die SMS-Flatrate ist - und das ist erfreulich - unlimitiert. Heißt also: 10 Euro bezahlen und so viele Kurzmitteilungen verschicken, wie gewünscht. Anders sieht es bei der Handy-Internet-Flatrate aus. Hier greift bei mehr als 250 Megabyte Datenvolumen im Monat eine Speedbremse. Statt
UMTS-Geschwindigkeit geht es dann nur noch auf
GPRS-Niveau online. Grundsätzlich kostenlos sind Anrufe zur Mailbox, dafür werden Telefonate mit der Base-Hotline teuer, aber kalkulierbar. Sie kosten 99 Cent pro Anruf.
Vorteil ist die Flexibilität
Bedenken, wonach die Übersicht des bisherigen Tarif-Portfolios durch das neue Angebot verloren geht, hat man bei der E-Plus-Gruppe nicht. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte auf Anfrage von onlinekosten.de: "Der große Vorteil des neuen Angebots ist die kurze Laufzeit von nur einem Monat für die Optionen. Monat für Monat kann sich der Base-Kunde das Paket zusammenstellen, das er gerne nutzen möchte. Man darf nicht vergessen: das Nutzungsverhalten eines Kunden kann sich jederzeit verändern." Bestandskunden sollen von Fall zu Fall die Möglichkeit bekommen, in die neuen Tarife wechseln zu können. Die Vertragslaufzeit beginnt dann allerdings wieder bei 24 Monaten.
Neues von Base Prepaid
Geändert werden auch die Konditionen für den
Prepaid-Tarif von Base - und zwar schon ab dem 25. Januar. Statt monatlich 10 Euro werden für Neukunden nur noch 5 Euro berechnet. Dafür sind allerdings nur noch alle Gespräche zu anderen Base-Kunden inklusive. Telefonate zu E-Plus-Nutzern werden künftig wie alle anderen nationalen Standard-Gespräche mit 19 Cent pro Minute abgerechnet. Ebenso der Versand einer SMS. Bisher wurden für netzexterne Gespräche 29 Cent pro Minute fällig.
Richtig teuer ist die mobile Internetnutzung. Pro Megabyte (MB) werden 1,99 Euro fällig. Bei vielen
Mobilfunk-Discountern werden nur 24 Cent je MB berechnet. Startpakete gibt es ab kommenden Montag für 19,99 Euro inklusive 5 Euro Startguthaben unter
www.base.de.