Der heutige Donnerstag steht ganz im Zeichen der Internet-Browser. Die Mozilla Foundation bringt ihren Firefox auf Version 3.6, während der große Rivale Microsoft im Internet Explorer (IE) eine schwerwiegende Sicherheitslücke schließt.
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Schlauer Fuchs
Firefox 3.6 bringt im Vergleich mit seinen Vorgängerversionen nicht nur Sicherheits- und Geschwindigkeitsvorteile mit sich, sondern hat auch komplett neue Merkmale mit an Bord. Die wohl einschneidenste Neuheit ist die neue Profilverwaltung "Personas". Auf der Website getpersonas.com können Firefox-Nutzer ab sofort eine große Theme-Datenbank durchstöbern. Wird der Mauszeiger über ein Theme bewegt, zeigt der Firefox dem Nutzer prompt eine Vorschau an. So erhält der Surfer direkt ein Gefühl für das Design des Themes. Um es endgültig zu installieren ist aber weiterhin eine klassische Installation per Klick notwendig.
Neuerdings prüft Firefox auch die Aktualität installierter Plugins. Ist eines nicht auf dem neuesten Stand, zeigt der Browser eine Mozilla-Website an, die einen direkten Link zum Plugin-Update beinhaltet. Wie genau das aussieht und wie "Personas" funktioniert, erklären die Entwickler in einem Video sehr anschaulich (siehe unten). Eine komplette Übersicht aller Neuerungen stellt die Mozilla Foundation auf einer Website zur Verfügung. Das Update auf Firefox 3.6 steht noch nicht über die Auto-Update-Funktion zur Verfügung. Dies sollte aber in Kürze der Fall sein. Wer nicht warten möchte, kann aber schon manuell auf 3.6 umsteigen.
Internet Explorer wieder sicher
Dass die aktuellste Sicherheitslücke des Internet Explorer äußerst ernst zu nehmen ist, zeigt nicht nur die zerstörerische Reichweite, die von Hackern damit bisher bereits generiert wurde. Sogar das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät der Bevölkerung dazu, den Internet Explorer ohne Sicherheitsupdate vorerst nicht zu verwenden - auch, wenn nach Angaben von Microsoft nur Version 6 für die Hacker-Attacken genutzt wurde. Vor wenigen Minuten hat Microsoft den neuen außerplanmäßigen Flicken veröffentlicht. Ist die automatische Updatefunktion unter Windows aktiviert, spielt sich der rund sieben Megabyte große Patch unaufgefordert ein. Ist dem nicht so, wird IE-Surfern dringlichst dazu geraten, ein manuelles Update in die Wege zu leiten. Auffällig ist, dass die Lücke keineswegs nur in Version 6 kritisch ist - ganz anders, als noch vor wenigen Tagen dargestellt, ist auch der Internet Explorer 8 betroffen.
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