Heimlich, still und leise ist einer der beliebtesten
Instant Messenger in einer neuen Version erschienen.
ICQ steht ab sofort in Version 7 zum Download bereit und sorgt nicht nur mit einer überarbeiteten Optik, sondern auch mit vielen neuen Extras für Aufsehen. So können ICQ-Nutzer nicht nur ein überarbeitetes Online-Profil pflegen, sondern ihren Messenger auch mit verschiedenen Online-Diensten wie
Facebook und
Twitter verknüpfen. Unsere Redaktion hat sich ICQ 7 einmal genauer angesehen.
Neues Design
Wer von ICQ 6 auf ICQ 7 umsteigt, wird schnell feststellen, dass das Grundgerüst des Messengers zwar gleich geblieben ist, von den Programmierern aber doch an vielen Ecken und Enden Änderungen integriert wurden. Zum Beispiel wurde intensiv an der Design-Schraube gedreht. ICQ 7 bietet nun die Möglichkeit, Kontaktliste und Chat-Fenster in ein persönliches Farbschema zu tauchen - ohne zusätzliche Installation eines Skins.
ICQ 7 mit Feeds
Screenshot: onlinekosten.de
Darüber hinaus werden angelegte Gruppennamen in der Kontaktliste über ein deutlich größeres Schriftbild dargestellt und lassen sich nur noch über einen Doppelklick öffnen. Bei ICQ 6 war noch ein einfacher Klick ausreichend. Über spezielle Icons lassen sich neue Kontakte nun ohne Umwege bestimmten Gruppen zuordnen oder Gruppen-Chats starten.
ICQ mit Online-Diensten verknüpfen
Eine der interessantesten Neuerungen von ICQ 7 ist die Möglichkeit, den Client mit
Internet-Diensten wie Facebook, Twitter, Flickr oder YouTube zu verknüpfen. Ein Klick reicht aus und schon wird aus der Kontaktliste eine Feedleiste, in der Status-Updates von Freunden oder Medien chronologisch sortiert werden. Besonders praktisch: jeder Eintrag kann über ICQ mit einer Bemerkung versehen werden. Das heißt, ICQ sendet zum Beispiel automatisch an den jeweiligen Kontakt einen Twitter-Tweet oder einen Facebook-Kommentar. Das lästige Abklappern der einzelnen Portale entfällt, ICQ liefert sozusagen eine All-in-One-Lösung.
Auffällig ist darüber hinaus, dass die neue Version von ICQ mit abgespeckten Möglichkeiten ausgestattet ist, die Einstellungen zu ändern. Sie wurden nicht nur übersichtlicher angeordnet, sondern zum Teil auch mit Bildern versehen. Das sorgt für mehr Durchblick und macht deutlich(er), was gerade im Detail (de)aktiviert wird.
Neues Online-Profil
Ein Rundum-Update wurde aber nicht nur ICQ selbst, sondern auch dem automatisch unter www.icq.com/peeple hinterlegten Online-Profil spendiert. Auch dort sind die abonnierten Feeds von Twitter, Facebook und Co. jederzeit in einem so genannten Livestream abrufbar - für jeden Internetnutzer. ICQ-Nutzer haben aber die Möglichkeit, die einsehbaren Daten individuell anzupassen und entsprechend einzuschränken.
Messengerfenster von ICQ 7. Screenshot: onlinekosten.de
Wer einen eigenen Blick auf ICQ 7 und die neuen Funktionen werfen möchte, kann den Messenger ab sofort in der Standard-Version unter
www.icq.de downloaden. Dort stehen optional auch spezielle Editionen zur Verfügung, die mit besonderen Inhalten der TV-Sender Pro7 und Sat.1 aufwarten können. Wer ICQ nicht fest auf dem
PC oder
Notebook installieren, sondern eine browserbasierte Version nutzen möchte, kann auf
ICQ2Go ausweichen. Wahlweise auf Englisch oder auf Deutsch mit Inhalten des Nachrichtensenders N24.
Augen auf bei der Installation
ICQ 7 ist in 16 Sprachen nutzbar und benötigt ohne gespeicherte Chat-History knapp 37 Megabyte Speicherplatz auf der
Festplatte, die Installationsdatei selbst ist knapp 12 Megabyte groß. Bei einer Installation sollte darauf geachtet werden, dass ab Werk alle ICQ-Search-Optionen ausgewählt sind. ICQ Search wird dann zur Standard-Suchmaschine und -Startseite und es wird eine ICQ-Search-Symbolleiste für den
Browser installiert.