Der amerikanische Softwarekonzern
CA meldet in seinem Sicherheitsblog einen verstärkten Trend zu den bereits
totgeglaubten
"Dialern" - diesmal sind allerdings
Handys und Smartphones betroffen.
Dialer in J2ME geschrieben
Wie das Unternehmen bekannt gibt, stellen die Analysten in den CA-Sicherheitslaboren eine steigenden Anzahl von Dialer-Programmen fest. Die Dialer basieren auf der J2ME (Java 2 Micro Edition) Programmiersprache, die von zahlreichen mobilen Geräten genutzt wird. Die Vorgehensweise der Schadprogramme hat sich prinzipiell nicht verändert: Ein Handy sendet beim Start einer infizierten Anwendung ohne Wissen des Besitzers kostenpflichtige
SMS an teure Dienste, die – wenig verwunderlich - vorzugsweise aus dem Porno-Milieu stammen.
Vorsicht bei unbekannten Quellen
Damit die nächste Handy-Rechnung nicht zum Albtraum wird, rät CA zu erhöhter Vorsicht bei der Installation von Handy-Applikation aus unbekannten Quellen.