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PC-Markt erholt sich von der Krise und verzeichnet den stärksten Zuwachs seit sieben Jahren. Im vierten Quartal 2009 legte der Markt nach vorläufigen Zahlen der Marktforschung Gartner mit weltweit 90 Millionen verkauften Einheiten um satte 22,1 Prozent zu.
Mini-Notebooks wieder Antreiber
Das Vergleichsquartal ein Jahr zuvor war allerdings noch deutlich von der weltweiten Rezession gezeichnet. Vor allem niedrigpreisige
Mini-Notebooks haben erneut den Absatz angekurbelt. Microsofts neues
Betriebssystem Windows 7 habe zwar das Weihnachtsgeschäft unterstützt, aber keine zusätzliche Nachfrage nach neuen PCs bewirkt, sagte Gartner-Analyst Mikako Kitagawa.
Die vorläufigen Zahlen zeigten eine deutliche Erholung des PC-Marktes auf globaler Ebene, sagte Kitagawa. Europa markiert mit einem Zuwachs von 17 Prozent das Schlusslicht auf dem Weg aus der Rezession, der Markt war aber auch vergleichsweise spät von der Krise getroffen worden. Im zweiten Quartal dieses Jahres dürfte der Markt in Europa (EMEA - Europa, Mittlerer Osten und Afrika) nach den Schätzungen um fünf Prozent zulegen, über das gesamte Jahr erwarten die Marktforscher einen Zuwachs von zehn Prozent.
HP auch in den USA vorn
Weltmarktführer Hewlett-Packard hat sich nun auch auf dem US-Markt an Dell vorbei an die Spitze gearbeitet. In Europa führt
HP den Markt mit einem Anteil von 20,3 Prozent weiter an, gefolgt von Acer (19,9 Prozent), Dell (9,2 Prozent), Asus (8,1 Prozent) und Toshiba mit 5,8 Prozent Marktanteil. Die größten Zuwächse verzeichneten dabei Acer (37,1 Prozent) und Asus mit 18,4 Prozent Wachstum.