Mittwoch, 13.01.2010 16:16

Googles China-Rückzug: "Es ist der Regierung egal"

aus dem Bereich Sonstiges
Den Wachstumsmarkt vor Augen hatte Google vor vier Jahren seinen ethischen Grundsatz "Tue nichts Böses" aufgegeben und sich mit der chinesischen Zensur ins Boot begeben. Der hohe Preis der Selbstzensur hat sich nicht wirklich ausgezahlt.

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Baidu.cn bevorzugt

Chinas Behörden haben stets das heimische Unternehmen Baidu.cn bevorzugt. Im zurückliegenden Sommer wurde Google noch Ziel öffentlicher Kritik in Chinas Staatsmedien, pornografische Inhalte zuzulassen, obwohl die Suche bei Baidu.cn ähnliche Bilder hervorbrachte. Zur Strafe wurden Google.cn und Gmail kurzfristig gesperrt. Und es ging immer weiter. Die Behörden forderten von Google weitere Einschränkungen, während die "Firewall" um China immer höher gezogen wurde. Das Maß war für Google endgültig voll, als Hacker-Angriffe aus China im Dezember wichtige Programmcodes klauten, um sich künftig Zugang ins Google-Reich zu verschaffen. Auch wurden die Mailkonten chinesischer Menschenrechtsaktivisten ausspioniert. Der Verdacht liegt nahe, dass hinter den Hack-Angriffen offizielle Stellen in China stecken.

Doch trotz der offenen Rückzugsdrohung dürfte Google noch weit entfernt davon sein, das Geschäft in China tatsächlich komplett aufzugeben, sagte Heath Terry, Analyst bei FBR Capital Markets in New York. "Das ist Googles Weg, eine wichtige Diskussion zu eröffnen". Die Rückzugsdrohung sei dafür nur der Auftakt, so Terry.
Christian Wolf / dpa
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 Google the right way (14 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von wolftarkin am 19.01.2010 um 13:58 Uhr
 China, Google und CSU (2 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von sinus61 am 14.01.2010 um 13:37 Uhr
 Google passt doch ganz gut zu den Chinetzen !! (0 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von zdb77gre am 13.01.2010 um 21:43 Uhr
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