Während herkömmliche
PCs und
Notebooks für Endkunden weder Schmutz noch zu hohe oder niedrige Temperaturen vertragen, fühlt sich der neue
Dell OptiPlex XE für Unternehmen in rauerer Umgebung richtig wohl.
In zwei Größen erhältlich
Der
Computer ist je nach Einsatzzweck in Desktop-Größe mit Maßen von rund 11x40x35 Zentimetern (cm) oder im Small-Formfaktor mit etwa 8,5x30x32 cm zu haben und auf Dauerbetrieb ausgerichtet. Gegen Schmutz und Staub schützen spezielle Abdeckungen, sodass keine Ausfallzeiten durch die Reinigung entstehen. Da sowohl der Wartungsaufwand als auch die Kosten für Geschäftskunden möglichst gering sein müssen, betont der Hersteller das leicht zu öffnende
Gehäuse und den Produktlebenszyklus von 3,5 Jahren. Soll er bei Umgebungstemperaturen von mehr als 55 Grad zum Einsatz kommen, kann ihn der Kunde mit einem Zubehörteil zur Kabelführung bestellen. Auch weitere Features wie eine Festplattenverschlüsselung sind optional erhältlich.
Der Dell OptiPlex XE - im Größenvergleich mit einem Lineal. Bild: Dell
Benötigt wenig Zuwendung
Eine spektakuläre Optik ist im Business-Bereich nicht erforderlich, daher hält sich der OptiPlex XE in mattem Schwarz zurück. Unter der Haube verstecken sich in Abhängigkeit der gewählten
Konfiguration ein Intel Celeron, Pentium oder Core 2 Duo
Prozessor, bis zu acht Gigabyte (GB)
Arbeitsspeicher und entweder eine Onboardgrafik in Form des Intel GMA 4500 oder eine dedizierte
Grafikkarte von ATI, die aber erst im Laufe des ersten Quartals geordert werden kann. Zur Datenspeicherung stehen sowohl 2,5- als auch 3,5-Zoll-
Festplatten mit bis zu 250 beziehungsweise 500 GB sowie SSDs mit einer Kapazität von 128 GB bereit.
Vernetzen lässt sich der OptiPlex XE mit zwei LAN-Ports oder
WLAN 802.11n, zu den Standardanschlüssen gehören sechs USB 2.0, ein USB 24V zur Stromversorgung externer Geräte wie Festplatten, zwei serielle und zwei PS/2-Schnittstellen, Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer sowie D-Sub für einen
Monitor. Als mögliche
Betriebssysteme listet Dell nSeries FreeDOS, Windows XP sowie sämtliche
Vista und
Windows 7 Editionen auf. Der PC soll "in Kürze" via Vertriebsmitarbeiter von Dell zu haben sein, die Preise beginnen bei 499 Euro.