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Montag, 18.01.2010 11:15

P500-12E: Toshibas erstes Blu-ray-Notebook im Test

aus dem Bereich Computer
Passend zum Multitouch-Pad hat Toshiba seine Notebooks mit neuer Software bestückt, wie einem Foto-Tool. Auch der Ökomodus (Eco Utility), den wir bereits im Satellite U500-121 (Test) ausprobieren konnten, ist wieder mit dabei: In diesem Modus spart das Notebook Energie und misst außerdem den aktuellen Verbrauch. Der Internet Explorer hat derweil wie gewohnt die Google Toolbar im Gepäck, lehnt man die Verwendung ab, deinstalliert sie sich jedoch selbständig. Verknüpfungen zu eBay und Skype sind ebenfalls auf dem Desktop zu finden - nicht Jedermanns Sache.

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Fazit: Ausgewachsener Entertainer

Das Satellite P500-12E vereint eine gute Grafikleistung, einen starken Prozessor und einen teuren Blu-ray-Brenner in einem tragbaren Computer. Genau wie bereits beim Qosmio G50 konnte auch beim P500 die Upscaling-Funktion überzeugen. Bezüglich der Akkulaufzeit kann das Riesen-Notebook natürlich nicht mit den aktuellen Dauerläufern mithalten. Unter Volllast ist nach einer knappen Stunde Schluss, während der DVD-Wiedergabe hielt der Akku im Test für 75 Minuten - einen kompletten Film zu sehen, klappt somit nur mit dem Netzteil. Als längste Laufzeit per Battery Eater konnten 100 Minuten ermittelt werden, der Eco Mode dürfte diesen Wert aber weiter steigern können.

Toshiba Satellite P500-12E
Das P500-12E: innen und außen glänzend. Bild: Toshiba
Für ein Gerät in dieser Größe und mit diesen starken Hardware-Zutaten ist das Ergebnis in Ordnung und auch die Lautstärke niedriger als erwartet. Lediglich bei der DVD-Wiedergabe dreht es etwas auf, wer den Sound aus den Harman/Kardon-Lautsprechern oder Kopfhörern aber nicht gerade auf der leisesten Stufe einstellt, wird davon nichts mitbekommen. Der Klang fiel im Test erwartungsgemäß deutlich besser aus als bei besonders kleinen oder günstigen Notebooks.

Eine Alternative zum kleineren Preis gibt es in den eigenen Reihen: Wer mit einem schwächeren Prozessor, vier GB RAM und 400 GB Speicherplatz auskommt, kann zum Modell P500-127 greifen. Die Grafikkarte und das Blu-ray-Laufwerk stimmen überein, das Gerät kostet aber nur 950 anstatt 1349 Euro (UVP). Zum höheren Preis bietet auch Acer ein Blu-ray-Notebook an. Das Aspire 8940G kann die blauen Speichermedien zwar nur lesen, rechnet aber mit einem Intel Core i7 Quad-Core-Prozessor.

Toshiba Satellite P500-12E im Test - Testnote 2,0 gut

Name: Satellite P500-12E
Hersteller: Toshiba
Internet: www.toshiba.de
Preis: UVP 1349 Euro
Technische Daten
Prozessor: Intel Core 2 Duo P8700 mit 2,53 GHz
Grafikkarte: Nvidia GeForce GT230M mit einem GB
Bildschirm: 18,4 Zoll (1680x945 Pixel), glänzend
Batterie: Lithium-Ionen-Akku: Laufzeit: 55 Minuten unter Vollast / 100 Minuten Lesetest (WLAN ein) / 75 Minuten DVD-Wiedergabe (Lautstärke + Display 50%)
Speicher: 6 GB (4+2 GB DDR2 800 MHZ)
Festplatte: 500 GB mit 5.400 U/Min
Laufwerk: Blu-ray Disc Drive (Schreibgeschwindigkeit: 24x CD-R, 8x DVD-R, 6x BD-R, 4x BD-R (Double Layer), 2x BD-RE, 2x BD-RE (Double Layer)
Soundkarte: Conexant Pebble High Definition SmartAudio
Kommunikation: Gigabit LAN, WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth
Betriebssystem: Windows 7 Home Premium 64-Bit
Abmessungen: BxTxH: 442,6 x 294,2 x 42,8 Millimeter; 4,4 Kilogramm
Anschlüsse: HDMI, D-Sub, 4x USB, eSATA, SPDIF, ExpressCard, Kartenleser (SDKarten, Memory Stick, Memory Stick Pro, MultiMedia Card, xD-Picture Card), Mikrofon, Kopfhörer
Sonstiges: HD-Webcam, Upscaling-Funktion, Fernbedienung nachrüstbar (HDMI-CEC)
Benchmarks/Zahlen: Windows Leistungsindex: CPU: 6,1 / RAM: 6,1 / 2D: 6,4 / 3D: 6,4 / HDD: 5,5

CPU-Benchmark von PC Wizard: 25.650
Grafik-Benchmark FurMark: 948 Punkte

Frames pro Sekunde (fps), jeweils Mittelwerte:
DirectX-10-Benchmark Devil May Cry 4: 46 fps (1.600x900 Pixel, Details: high)
DirectX-10-Benchmark Call of Juarez:
21 fps (1.440x900 Pixel, Details: low).
Pre-Release Demo Crysis:
22 - 30 fps (1.280x720 Pixel, Details: mittel)

HDD-Benchmark von PC Wizard: Sequentielles Schreiben/Lesen: 64/66 MB/s; gepuffertes Schreiben/Lesen: 150/154 MB/s; zufälliges Lesen: 61 MB/s
Garantie: zwei Jahre
Pro & Contra
edle Optik
große Tastatur mit Nummernpad
Sensorleiste
Multitouch-Unterstützung
Blu-ray-Laufwerk
Upscaling-Funktion
Gesichtserkennung
starke Hardware
glänzendes Display
schwer und sperrig
Akkulaufzeit
Bewertung:
Geschwindigkeit (25%): gut
Ausstattung (25%): sehr gut
Ergonomie (20%): gut
Akkulaufzeit (20%): befriedigend
Verarbeitung (10%): gut
Gesamt: gut (2,0)
Preis-Leistung: gut
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