Montag, 18.01.2010 11:15

P500-12E: Toshibas erstes Blu-ray-Notebook im Test

aus dem Bereich Computer
Reduziert man das Toshiba Satellite P500-12E auf seine inneren Werte, wandert der Blick von einem Intel Core 2 Duo P8700 Prozessor mit 2,53 Gigahertz über eine 500-Gigabyte-Festplatte (GB) zu sechs GB Arbeitsspeicher. Um den RAM voll nutzen zu können, hat Toshiba Windows 7 Home Premium in der 64-Bit-Version installiert. Zwei weitere GB können noch nachgelegt werden. Die CPU erwies sich im 7-Zip-Test als ziemlich flott: Nur elf Sekunden benötigte der P8700, um 96 JPG-Fotos (235 Megabyte) zu einem Paket zu schnüren - genau wie das Toshiba Tecra S10 (Test). Sollte der Platz auf der Festplatte nicht ausreichen, lassen sich die Daten auch auf einer Blu-ray sichern. Auf einer Dual-Layer-Scheibe passen auf diese Weise 50 GB.

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Film- und Spielmaschine

Im Grafikkarten-Steckplatz sitzt eine Nvidia GeForce GT230M mit einem GB eigenem Speicher. Das Modell listet Nvidia im Leistungssegment der 200er-Reihe, die mittels CUDA-Technologie Aufgaben des Prozessors – wie Videobearbeitung - an die Grafikkarte übertragen kann. Verglichen mit dem schnellsten Modell, der GTX 280M, besitzt die GT230M nur etwas mehr als ein Drittel der Recheneinheiten (48), ist aber dennoch spieletauglich. Benchmarks gibt es in der Tabelle auf Seite 3.

DVD -> HD

Das Display ist glänzend und spiegelt daher. Die Bildqualität ist gut, allerdings könnte es noch eine weitere Helligkeitsstufe ermöglichen. Auf eine Full High Definition Auflösung hat Toshiba trotz Blu-ray-Brenner verzichtet, die vorhandenen Pixel des glänzenden Riesen-Displays genügen lediglich für eine 720p-Wiedergabe. Zu Gute halten muss man dieser Entscheidung, dass eine so hohe Auflösung ohnehin erst bei noch größeren Bildschirmen wie Flat-TVs ihre Vorzüge entfaltet. Diese lassen sich via HDMI anschließen und ebenso als Ausgabegerät nutzen. Liegt der Film als Datei mit Standardauflösung oder DVD vor, kann Resolution+ einspringen: Wie das Toshiba Qosmio G50 (Test) soll auch das Satellite P500 einen HD-Look erzeugen können. Im Praxistest wirkte das Bild kontrast- und detailreicher, auch die Farben waren kräftiger.

Toshiba Satellite P500 Upscaling-Modus Bild 1 Toshiba Satellite P500 Upscaling-Modus Bild 2
Mit Resolution+ lässt sich im DVD-Player per Knopfdruck die Qualität verbessern. Oben: Originalauflösung, unten: Upscaling-Modus. Das schärfere Bild ist deutlich zu erkennen - wie im Bereich des Wassers. Für vergrößerte Abbildungen bitte klicken. Screenshots: onlinekosten.de.

Rundumschau: Schnittstellen

Bezüglich der Schnittstellen hat das Satellite P500-12E vier USB-Ports, davon einmal gleichzeitig eSATA, den bereits erwähnten HDMI-Ausgang, einen analogen D-Sub-Anschluss für einen Monitor, SPDIF, FireWire, ExpressCard sowie einen Kartenleser zu bieten. Ein Kopfhörer und ein Mikrofon lassen sich ebenso anschließen, letzteres ist aber auch bei der HD-Webcam zu finden. Diese unterstützt zudem ein Log-In via Gesichtserkennung, was Toshiba schon seit einiger Zeit anbietet. Eine Verbindung zum Internet oder einem Netzwerk kann der Nutzer via Gigabit LAN oder WLAN 802.11 b/g/n herstellen, zur Datenübertragung steht außerdem Bluetooth bereit.
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