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Montag, 18.01.2010 11:15

P500-12E: Toshibas erstes Blu-ray-Notebook im Test

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup
Auf der IFA im vergangenen Jahr präsentierte Toshiba mit dem Satellite P500 ein neues TV- und Kino-Notebook: Mit dem 18,4 Zoll großen HD-Display fühlt sich der Bolide zuhause am wohlsten und ist nicht nur äußerlich ein Glanzstück. Etwas völlig Neues für Toshiba ist das Blu-ray-Laufwerk: Lange sträubte sich der japanische Hersteller und ursprüngliche Unterstützer des Konkurrenzformates HD DVD gegen die blauen Scheiben, seit dem Herbst 2009 denkt Toshiba aber um. Das Flaggschiff der neuen Blu-ray-Serie mit HD-Upscaling-Funktion ist das P500-12E – wir haben es getestet.

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Inhalt:

1. Optik und Eingabegeräte
2. Technische Daten, Grafik und Display
3. Software, Akkulaufzeit, Fazit und Info-Tabelle

Toshiba goes Blu-ray

Toshiba hat die Satellite P500-Reihe den anspruchsvollen Multimedia-Fans zugeteilt. Kein Wunder, dass der Käufer des tiefschwarzen Lack-Notebooks ein hübsches, aber keineswegs leichtes Gerät erwarten darf: Unser Testgerät in der Konfiguration P500-12E wiegt stolze 4,4 Kilogramm und will erst einmal aus dem Karton gewuchtet werden. Mit dem großzügigen Display mit 1680x945 Bildpunkten im 16:9 Format und üppigen Rundungen von etwa 44x29x4,3 Zentimetern wirkt es neben einem 15-Zoll-Notebook mit 4:3-Display tatsächlich wie ein Kino-Laptop.

Toshiba Satellite P500-12E im Test
Das Satellite P500-12E: im Hochglanzlack (li) und mit beleuchteten Tasten (re). Bilder: Toshiba/onlinekosten.de. Zum Vergrößern bitte anklicken.
Schwarz-silberne Limousine

Auch die Optik passt dazu: Die Designer von Toshiba haben sich auf zeitloses Schwarz geeinigt und eine gute Portion Glanz als Finish verwendet. Die Innen- und Außenverkleidung unterscheidet sich nicht, abgerundet wird der Look durch eine dezente Musterung und silberfarbene Elemente. Diese wurden in Form eines großen, spiegelnden Logos auf dem Gehäuse, als Klicktasten und breiter Chrom-Rahmen um das komplette Notebook hinzu addiert. Insgesamt fühlt man sich ein wenig an das Satellite A300 (Test) erinnert. Eine Gemeinsamkeit ist auch die glatte Tastatur, die wiederum der des Satellite U500 (Test) gleicht. Allerdings sind beim P500 alle Tasten beleuchtet. Aufgrund der glatten Oberfläche ist es beim ersten Versuch etwas ungewohnt, die richtigen Tasten zu treffen, ab und zu rutschen die Finger ab. Dennoch kann man der Tastatur keine schlechten Tippeigenschaften bescheinigen.

Was den Komfort beim Tippen erhöht, ist die hohe Bauweise des Notebooks, die wie eine Stütze für die Unterarme dient. An Tasten findet der Nutzer außerdem ein separates Nummernpad sowie eine Sensorleiste auf der gegenüberliegenden Seite, die verschiedene berührungsempfindliche Tasten für die Multimedia-Steuerung zusammengetrommelt hat – alles hübsch beleuchtet. Zu guter Letzt hat auch das nach links versetzte Touchpad einen Leuchtstreifen erhalten, den Toshiba schon häufiger verwendet hat. Der Mausersatz fügt sich nahtlos ins Design ein und ist multitouch-fähig, sodass zum Beispiel Dokumente oder Fotos mit zwei Fingern vergrößert werden können.
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