Die Mozilla Foundation ist bei der Entwicklung der
Version 3.6 des Firefox auf die Zielgrade eingebogen: Mit reichlich Verspätung ist nun der erste Release Candidate (RC1) des
Browsers auf
mozilla.com zum Download bereitgestellt worden.
Optimierte Rendering-Engine
Die aktuelle Vorabversion könnte laut den Entwicklern bereits identisch mit der finalen Fassung sein, deren endgültiger Veröffentlichungtermin aber noch nicht feststeht. Der RC1 ist sowohl für Windows als auch für MacOS und
Linux verfügbar, Nutzer der
Firefox 3.6 Beta erhalten die neue Version über die automatische Update-Funktion.
Firefox 3.6 nutzt die Rendering-Engine Gecko 1.9.2 und soll nicht nur bei der Verarbeitung von JavaScript optimiert worden sein, sondern grundsätzlich schneller starten und reagieren als die Vorgänger. Außerdem können Skripte nun asynchron ausgeführt werden, was die Ladezeiten von
Webseiten verkürzen soll. Insgesamt haben die Entwickler mehr als 70 Fehler in dem Browser behoben.
Bereits 75 Prozent aller Add-ons aktualisiert
Über 75 Prozent der Tausenden von Firefox Add-ons seien zudem inzwischen von ihren Programmierern aktualisiert worden, um auch mit Firefox 3.6 kompatibel zu sein. Um die
Sicherheit zu erhöhen, informiert Firefox zukünftig über veraltete Plugins. Eine der Neuerungen ist außerdem die Integration der Anwendung Personas, wodurch der Browser jetzt ohne zusätzliches Add-on individuell angepasst werden kann.
Auch Firefox für Maemo RC2 verfügbar
Ebenfalls verfügbar ist der zweite Release Candidate des Firefox für das Linux-
Betriebssystem Maemo (Fennec), das
Nokia unter anderem auf dem
N900 und dem N810 einsetzt. Auch hier wurde auf die neue Layout-Engine Gecko 1.9.2 gewechselt. Nutzer des RC1 erhalten in Kürze ein Software-Update, alle anderen können sich die
neue Version manuell herunterladen.