Auch die Router- und Netzwerkschmiede Netgear hat die Consumer Electronics Show (CES) dafür genutzt, ihre neuen Top-Modelle vorzustellen und präsentiert neben neuen
Powerline-Adaptern und einem Medien-Storage für Zuhause (Seite 3) zwei neue
WLAN-Router - den MBRN3000 und den DGN2200M. Das Besondere: Beide Geräte unterstützten den
Internetzugang sowohl über
ADSL2+ als auch
UMTS und
Wimax.
Doppelzugang gegen Ausfälle
Der DGN2200M wurde zudem mit dem "CES Innovations Award" ausgezeichnet. Er basiert auf einem Wireless-N 300 Router mit eingebautem DSL-Modem und ist laut Netgear einer der ersten Wireless-N Router, die zwei Wide Area Networks (WAN) – also zwei getrennte Netzwerk-Infrastrukturen - für den Zugang ins Web nutzen können. Die zweite Schnittstelle garantiert dabei die Ausfallsicherheit der Internetverbindung über UMTS oder Wimax, sollte der
DSL-Anschluss gestört sein. Zielgruppe des Routers sind primär kleine Unternehmen, die auf den dauerhaften Zugang ins Netz angewiesen sind – etwa als Backupverbindung.
Viele Features erstmals vereint
Der DGN2200M verfügt über ein integriertes DSL-Modem. Bild: Netgear
Das UMTS/3G/4G/Wimax-Modem wird bei Bedarf extern an das Gerät angeschlossen. Sofort steht
mobiles Internet zur Verfügung – auf Wunsch auch für mehrere mobile Endgeräte wie
iPhone oder
iPod touch, denn der Router kann ebenfalls als
WLAN-Hotspot eingesetzt werden. Gleiches gilt für den MNBR3000. Dieser unterscheidet sich von seinem Schwestermodell ansonsten hauptsächlich dadurch, dass er zusätzlich ein
DSL-Modem benötigt.
Der weitere Funktionsumfang der Router vereint zahlreiche Features, die bisher nicht in einem Einzelgerät erhältlich waren. Beide funken im WLAN-Standard 802.11n und erlauben die automatische Einrichtung verfügbarer Internetzugänge mittels "Plug & Play". Sie unterstützen darüber hinaus den Aufbau sogenannter "Gast-Netzwerke". Kunden erhalten damit die Möglichkeit, unter Verwendung unterschiedlicher Zugriffsberechtigungen mehrere drahtlose Netzwerke zu Hause oder im Unternehmen über einen Router parallel zu betreiben – beispielsweise für Gäste und Mitarbeiter.