Samstag, 09.01.2010 14:01

Twitter: "Schwarze Liste" für zu einfache Passwörter

aus dem Bereich Sonstiges
Im vergangenen Monat wurde die Homepage des Kurznachrichtendienstes Twitter von der "Iranian Cyber Army" gehackt. Die Seite wurde Opfer eines Angriffes auf einen DNS-Server und war vorübergehend nicht zu erreichen. Twitter selber achtet unterdessen offenbar sehr genau auf die Sicherheit seiner User. Die britische Zeitung "Telegraph" berichtet, dass der Internetdienst 370 mögliche Passwörter als "zu offensichtlich" gesperrt habe.

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Schwarze Liste für Passwörter

Erst kürzlich hätten Blogger entdeckt, dass diese gebannten Passwörter im Seitencode selbst eingebettet seien. Die Liste solch unsicherer Passwörter sei nun erweitert worden. Wählen neue Nutzer bei der Registrierung auf der Twitter-Website eines dieser zu schwachen Kennwörter, wird die Verwendung verweigert. Darunter seien etwa klassische einfache Muster wie "123456", "password", "password1" oder aber auch Automarken wie "porsche", "ferrari" sowie Namen von Fußballclubs wie "Chelsea" oder "Arsenal". Auch Begriffe aus dem Bereich der Science-Fiction wie "THX1138" oder etwa "NCC1701", die Registrierungsnummer des Raumschiffs Enterprise, sind als mögliche Twitter-Passwörter nicht zugelassen. Selbst das Kennwort "trustno1" des FBI-Agenten Fox Mulder aus der Serie "Akte X" findet sich auf der schwarzen Liste.

User wählen gerne einfach zu merkende Passwörter

Eine aktuelle Studie hätte gezeigt, dass viele Nutzer es sich bei der Wahl ihrer Passwörter zu leicht machen. Demnach würde fast die Hälfte der Briten das gleiche Passwort für das Online-Banking, zum Online-Shopping und für die Nutzung der sozialen Netzwerke einsetzen. Rund 20 Prozent der Internetsurfer wählen den Namen des Haustieres als Passwort, knapp 13 Prozent greifen auf leicht zu merkende Daten wie Geburtstage zurück. Die Namen der eigenen Kinder werden von zehn Prozent als Passwort bevorzugt.

Sicherheitsexperten raten dagegen zu Passwörtern die aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen. Zudem sollte das Kennwort regelmäßig geändert werden. Außerdem empfehlen sie nicht für alle genutzten Internetdienste das gleiche Passwort zu verwenden.

Bei der Registrierung verweigert Twitter manche Passwörter als "zu offensichtlich".
Screenshot: onlinekosten.de
Jörg Schamberg
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    Zuletzt kommentiert von Strippenleger am 12.01.2010 um 14:25 Uhr
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