Mittwoch, 30.12.2009 16:31

McAfee: Adobe und soziale Netzwerke Angriffsziele

aus dem Bereich Sonstiges
Die Sicherheitsexperten von McAfee haben zum Jahreswechsel wieder ihren Threat Predictions Report veröffentlicht, in dem sie ihre Prognose der Sicherheitsbedrohungen für das kommende Jahr veröffentlichen. Ganz oben auf der Abschussliste soll demnach in 2010 neben sozialen Netzwerken auch Client-Software wie die von Adobe stehen.

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Acrobat Reader und Flash

Im vergangenen Jahr habe man bei McAfee bereits eine erhöhte Zahl von Angriffen auf Anwendungen von Drittanbietern festgestellt. Aufgrund der wachsenden Popularität von Adobe-Software, würden insbesondere die weitverbreiteten Anwendungen Acrobat Reader und Flash ins Visier der Cyberkriminellen geraten. Die Fachleute gehen sogar davon aus, dass Adobe Produkte zukünftig stärker angegriffen werden als Microsoft Office-Anwendungen.

Facebook, Twitter und zugehörige Anwendungen machen laut McAfee Nutzer angreifbarer. Kriminelle werden demnach verstärkt im Umfeld sozialer Netzwerke aktiv werden, da hier weniger Misstrauen gegenüber zugesandten Links herrscht. Besonders über abgekürzte URLs bei Twitter ließen sich die User auf verseuchte Webseiten locken.

Raffiniertere Trojaner-Attacken

McAfee warnt zudem vor weiterentwickelten Bank-Trojanern, die bereits in diesem Jahr neue Taktiken verwendet hätten, um Daten auszuspionieren und Sicherheitsmaßnahmen von Banken zu umgehen. Auch ein weiterhin steigendes Aufkommen von E-Mails mit Malware im Anhang prognostizieren die IT-Fachleute.

Außerdem würden Botnets, Netzwerke mit zahlreichen fremdgesteuerten Rechnern, die für nahezu jeden Cyberangriff wie Spamversand oder Identitätsdiebstahl genutzt werden, auch im kommenden Jahr eine entscheidende Rolle spielen. Die Experten sehen hier eine Entwicklung weg vom zentralen Hosting-Modell zu Peer-to-Peer-Strukturen, um den verstärkten Bemühungen von Sicherheitsfirmen und Behörden entgegenzuwirken.

HTML5 wird Angreifer anziehen

Eine neue Gefahr sieht McAfee durch die Verbreitung der Technologie HTML5, wie sie auch im kommenden Betriebssystem Google Chrome OS zum Einsatz kommt. Hierüber ergäben sich für Cyberkriminelle neue Möglichkeiten, Malware zu programmieren und Nutzer auszuspionieren. Zum einen ermögliche die Verlagerung von Desktop-Anwendungen ins Internet den Zugriff auf Offline-Anwendungen über den Browser. Zum anderen werde HTML5 Plattform-übergreifend implementiert und dadurch alle Mainstream-Browser gleicherweise angreifbar.
Michael Posdziech
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 jaja. die welt is soo böse, traue niemandem (0 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von ministah am 30.12.2009 um 19:01 Uhr
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