Navigationsgeräte sind erschwinglich geworden. Die Preise für die elektronischen Routenführer haben sich nach Angaben des Branchenverbandes BITKOM in den letzten drei Jahren mehr als halbiert. Inzwischen präsentieren die Hersteller eine breite Palette vom Einsteigergerät bis zum internetfähigen Multitalent. In der aktuellen Ausgabe des Magazins "test" (Januar 2010) hat die "Stiftung Warentest" insgesamt 16 mobile Navigationsgeräte in den Preisklassen zwischen 94 und 440 Euro getestet, die zwischen Mai und Oktober diesen Jahres gekauft worden sind.
Displays von 3,5 bis 5 Zoll
Unter die Lupe genommen wurden dabei Geräte mit verschieden großen Displays.
3,5 Zoll (8,8 Zentimeter):
- TomTom One IQ Routes Central Europe Traffic
- Navigon 2410
- Mio Moov M305
- Garmin nüvi 1240
16 aktuelle Navis im Check.
Bild: Stiftung Warentest
4,3 Zoll (10,9 Zentimeter):
5 Zoll (12,7 Zentimeter):
Navigation als Hauptkriterium
Die Navigation war das wichtigste Bewertungskriterium für den Test. Gemessen wurde die Zeit für Start und Ortung sowie für die Routenberechnung. Außerdem spielte die Qualität der Routenführung sowie unter anderem die Klarheit der Fahrempfehlungen oder die Anzeige von komplexen Kreuzungen eine Rolle. Bei der Handhabung achteten die Tester auf eine leicht verständliche Gebrauchsanleitung, auf die Installation und das Transportgewicht des Gerätes sowie auf die Qualität der Anzeige, etwa das Ablesen im Dunkeln. Zudem wurde die Alltagstauglichkeit überprüft indem Adresseingaben oder Menübedienung gecheckt wurden.