Dienstag, 29.12.2009 08:31

Hardware 2009: Touchscreens und E-Book-Reader

aus dem Bereich Computer
Welche neuen Entwicklungen hat der Hardware-Markt 2009 hervorgebracht und welche älteren Trends sind geblieben? Kein neues, aber ein weiterhin starkes Thema waren die Netbooks, wobei sich diese abgesehen vom Nvidia Ion Chip und Touchscreens inhaltlich kaum weiterentwickelt haben. Durch das Comeback der Subnotebooks und die gleichzeitig steigende Displaygröße bei den Netbooks verwischen die Grenzen zwischen Net- und Notebook immer mehr. Latent aktuell ist der Schlankheitswahn, wirklich frischer Wind hingegen wehte aus der Multitouch- und der E-Book-Ecke.

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E-Book-Reader-Vielfalt

Zwar gibt es schon länger spezielle Lesegeräte für die elektronischen Bücher, mit den neuen Generationen der Reader und dem Versand des Amazon Kindle auch außerhalb der USA, gewann der E-Book-Markt in diesem Jahr aber an Aufmerksamkeit. Die Bedienbarkeit der Geräte hat sich verbessert und das Angebot steigt, was die Marktforscher dazu veranlasst, einen baldigen Durchbruch zu prophezeien. Noch setzen die Anbieter zum Teil auf unterschiedliche Formate, einem Bericht von "PC World" zufolge will aber nun ein US-Hacker den Kopierschutz des Amazon Kindle geknackt haben. Ob auch weiterhin auf DRM gesetzt wird und wie sich die digitalen Bücher entwickeln werden, bleibt eine spannende Frage.

Das Subnotebook 2.0: Stärker und günstiger

Acer Notebooks 8+
2009 stellten die Notebooks neue Laufzeitrekorde auf. Wie die übrigen großen Hersteller ist auch Acer mit einer eigenen "Ausdauer-Linie" vertreten. Screenshot: onlinekosten.de
Die Subnotebooks bekamen schon 2008 mit der breiten Einführung und dem auf dem Fuße folgenden großen Erfolg der Netbooks deutliche Konkurrenz. Zu knabbern hatten sie vor allem an den Preisen, was ihnen aber nach wie vor die Daseinsberechtigung gibt, ist die im Vergleich zu Netbooks wesentlich bessere Ausstattung: Einen Dual-Core-Prozessor oder mehr als ein Gigabyte Arbeitsspeicher sucht man bei den Günstig-Rechnern immer noch vergeblich. Auftrumpfen können die Subnotebooks nun mit einer tieferen Preismarke. Die Geräte gibt es jetzt schon ab 500 Euro – wenn auch mit Single-Core-CPU, aber dafür mit vier GB RAM. Zwei Herzen schlagen ab etwa 650 Euro im Gehäuse.
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