Fotodienste integrieren es und auch
Handys und Digitalkameras werden zum Teil mit diesem Feature bestückt: Geotagging. Auch der Microblogging-Service
Twitter bietet seit November eine Programmierschnittstelle, die es Entwicklern ermöglicht, eine Geotag-Funktion für Tweets einzubinden. Jetzt hat das amerikanische Unternehmen den Anbieter Mixer Labs aufgekauft, der auf seiner
Website verschiedene Standort-bezogene Tools versammelt.
Neue Geo-Features für Twitter
Unter GeoAPI.com finden Entwickler zum Beispiel den
Reverse Geocoder, der kryptische Koordinatendaten in den entsprechenden Ort umwandelt. Die angebundene Datenbank umfasst nach Angaben von Mixer Labs 16 Millionen Firmen und Points of Interest. Zusammen mit Mixer Labs will Twitter nun weiter an der Kombination von Mitteilungen und Standorten arbeiten und herausfinden, wie sich die bereits bestehenden Funktionen in die Geo-Schnittstelle des 140-Zeichen-Dienstes integrieren lassen.
Mixer Labs gehört nun zu Twitter. Screenshot: onlinekosten.de
Mit Hinzufügen der Standort-Information will Twitter die verschickten Infos interessanter und relevanter werden lassen. Zu den Clients, die bereits Tweets mit Geo-Daten erlauben, zählen unter anderem Gowalla, ein Dienst für Ausgehmöglichkeiten und Twidroid, ein Client für Android-Geräte.