Israelische Medien hatten bereits vor einigen Tagen gemunkelt, jetzt wurde Vollzug gemeldet: Telefónica übernimmt den
Voice over IP-Anbieter
Jajah, der Niederlassungen in Kalifornien und Israel betreibt. Für 145 Millionen Euro wechselt das Unternehmen den Besitzer, teilte Telefónica am Mittwochabend mit und machte sich damit selbst ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk. Einzige Voraussetzung: die spanische Wettbewerbsbehörde CNC muss noch zustimmen.
Neue Möglichkeiten
"Die Übernahme von Jajah erweitert unser Kommunikationsangebot und eröffnet uns neue Möglichkeiten im Bereich Sprach-Kommunikation. Den Benutzern von Social-Networking-Seiten wie Twitter stehen jetzt noch mehr Kommunikationskanäle zur Verfügung. Neben Textnachrichten oder Chat können sie nun auch im direkten Gespräch miteinander kommunizieren", kommentiert Matthew Key, Europachef von Telefónica die Übernahme.
Jajah-Chef Trevor Healy ergänzt: "Dies ist ein sehr interessanter Zusammenschluss eines jungen, innovationsstarken Unternehmens mit einem der weltgrößten Anbieter von integrierten Kommunikationsleistungen. Gemeinsam freuen wir uns darauf, die nächste Generation der Kommunikationstechnik zu realisieren."
Marke bleibt erhalten
Was das genau heißt, wurde noch nicht detailliert verraten. Fest steht aber, dass die Marke Jajah weiter erhalten bleibt. Das Unternehmen wird als erste regionale Geschäftssparte von Telefónica lückenlose Jajah-Dienste für Kunden anbieten, die ihre Kommunikationsmöglichkeiten erweitern wollen. Derzeit bietet Jajah seine Dienste in etwa 200 Ländern an.
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