Viele Menschen werden sich zum Jahresende wieder über ihre Stromversorger ärgern: rund 140 städtische Betreiber, regionale und überregionale Unternehmen haben für Anfang 2010 teils zweistellige Preisaufschläge angekündigt. Damit wird unter anderem auch die Nutzung von
PCs oder
Notebooks teurer. Verbraucher sollten deshalb zur stärksten Waffe zu greifen, rät der Chef der Bundesnetzagentur Matthias Kurth: dem Anbieterwechsel. Doch es gibt auch gute Nachrichten - denn andere Betreiber senken ihre Preise sogar.
Preiserhöhungen Anfang 2010
Der schärfer werdende Wettbewerb hat nämlich das Preisgefüge in der Branche ordentlich durcheinander gewirbelt. Die Bundesnetzagentur, die seit einigen Jahren die Netzdurchleitung reguliert, hat zudem dafür gesorgt, dass der Wettbewerb durch einen faireren Netzzugang angeschoben wurde. Und so gibt es neben den Unternehmen, die die Preise erhöhen, auch andere Betreiber, die nach unten anpassen.
Während früher die Versorger fast durchweg im Gleichschritt marschierten, sei der Strommarkt inzwischen uneinheitlich geworden, erklärt Thorsten Storck von verivox. Und das zum Vorteil der Verbraucher: "Die Preisspannen werden größer, die Zahl der Anbieter steigt und der Wettbewerb wird stärker", erläutert der Energieexperte. Das eröffnet den Verbrauchern neue Möglichkeiten, durch einen Anbieterwechsel die Haushaltskasse zu schonen.
Lesen Sie auf Seite 2, was Sie im Detail in verschiedenen Städten sparen können