In Gebieten ohne
DSL-Versorgung ermöglicht
Internet per Satellit im Vergleich zu
ISDN schnelles
Surfen im Web. SES Astra, einer der führenden Satellitennetzbetreiber, zählt inzwischen in ganz Europa rund
50.000 Endkunden für den Anfang 2007 gestarteten Sat-Breitbanddienst
Astra2Connect. Die Internetplattform soll nach Unternehmensangaben ausgebaut werden und ab dem kommenden Jahr auch im Nahen Osten verfügbar sein.
Vertrieb über Intersat Africa
Astra hat dazu eine zweite Vertriebsvereinbarung mit dem in Kenia ansässigen, satellitengestützten Internetdienst Intersat Africa geschlossen. Der Satellitenbreitbanddienst soll über den neuen Astra-Satelliten 3B auf Orbitalposition 23,5 Grad Ost genutzt werden können, der 2010 den Betrieb aufnehmen wird. Bereits vor kurzem hatten Astra und Intersat Africa eine Vereinbarung über die Vermarktung von Astra2Connect in zehn Ländern Zentral- und Ostafrikas unterzeichnet.
Bandbreiten von bis zu zwei Mbit/s
Astra2Connect wird im Nahen Osten in vier verschiedenen Download-Varianten mit Bandbreiten bis zu zwei Megabit pro Sekunde (Mbit/s) erhältlich sein. Kunden benötigen eine Satellitenantenne mit 100 Zentimeter Durchmesser und ein Sat-Modem. Für die Abdeckung im Nahen Osten stehen zwölf der 52 Transponder von Astra 3B zur Verfügung.
Astra2Connect: Ab 2010 können auch Nutzer im Nahen Osten auf Sat-Breitbanddienste zugreifen. Grafik: Astra
"Wir sind zuversichtlich, dass Astra2Connect das richtige Potential für die Märkte im Nahen Osten hat. Es gibt viele Länder, für die ein zuverlässiges terrestrisches Breitbandnetzwerk nicht erschwinglich oder in denen ein Netzwerk überhaupt nicht vorhanden ist", so Norbert Willems, Managing Director von Astra Broadband Services. Neben Breitbanddiensten für Endkunden bietet Astra außerdem
satellitengestützte Internetservices für die Industrie an.
Jörg Schamberg