Geht es nach den Ministerpräsidenten der Länder, steigen die
GEZ-Gebühren für Besitzer von Smartphones oder PCs mit Internetzugang, die keinen Fernseher und kein Radio bei der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) angemeldet haben, künftig auf das Dreifache. Wie zu erwarten war, stoßen diese Pläne auf Kritik – sowohl bei den Verbrauchern als auch den Verbänden.
BDWi findet Pläne ungerecht
Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) teilte mit, den Vorschlag hin zu höheren Gebühren für internetfähige
Computer und Mobiltelefone, abzulehnen. Nicht nur private Nutzer, sondern auch Firmen wären von den höheren Kosten betroffen. Daher kritisiert der BDWi-Präsident Werner Küsters: "Die Ausweitung der Gebühren deckt sich nicht mit der Lebenswirklichkeit in den Betrieben. Computer und Mobiltelefone sind unverzichtbare Arbeitsmittel. Sie dienen nicht der Unterhaltung der Mitarbeiter durch Fernsehen und Rundfunk.
Die Mehrbelastung der Unternehmen ist nicht nur ungerecht sondern auch unbegründet." Grund zur Beanstandung sieht der Verband beim "ausufernden Unterhaltungsangebot und bei den Sportrechten" und fordert außerdem eine Prüfung der
Internet-Angebote der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten.