Montag, 07.12.2009 10:30

Wichtig: Internet-by-Call-Fehler bei avivo

aus dem Bereich ISDN/Analog
Beim Internet-by-Call-Provider avivo ist es zu einem Abrechnungsfehler gekommen. Wie der Anbieter mitteilt, sind einige Tarife der Marke versehentlich zu alten Konditionen abgerechnet worden. Betroffene Nutzer finden daher den 1.190-fachen Preis auf ihrer Rechnung vor.

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Aus 0,01 werden 11,9 Cent

Einige Leser haben sich bereits bei unserer Redaktion gemeldet und berichtet, dass zum Beispiel Germany by Call Challenger mit falschen Preisen ausgewiesen worden sei. Auch Avivo ist durch Hinweise von Kunden auf den Fehler aufmerksam geworden. "Betroffen sind offensichtlich Tarife unserer Marke, die wir zum 18.11.2009 geändert hatten. Unser Dienstleister Verizon hat diese von uns beauftragte Änderung anscheinend nicht umgesetzt, so dass seither Kunden falsch abgerechnet wurden", informierte avivo.

Betroffene Tarife noch unklar

Noch liege keine Antwort von Verizon darüber vor, um welche Tarife es sich dabei im Einzelnen handele. Zum 18. November geändert wurden knUUt Maxx 1 bis 4 sowie die vier Germany-by-Call-Tarife Challenger, Enterprise, Discovery und Columbia, die seitdem am Wochenende innerhalb eines zweistündigen Zeitfensters eine Einwahl für 0,01 Cent pro Minute ermöglichen. Zu allen übrigen Uhrzeiten werden jeweils teure 11,9 Cent fällig, die dann auch auf der Telefonrechnung der betroffenen Nutzer erschienen sind. Eine Leserin von onlinekosten.de bescheinigte allen acht Tarifen eine fehlerhafte Berechnung.

Automatische Korrektur

Avivo will weitere Informationen nachreichen, sobald der Fehler mit Verizon aufgeklärt ist. Grund zur Sorge besteht für die betroffenen Kunden dem Anbieter zufolge nicht, da avivo die Beträge selbständig berichtigen will: "Auf jeden Fall werden wir die fehlerhaften Berechnungen mit der nächsten Telekom-Rechnung korrigieren, was entweder zu Erstattungen oder zu Nachbelastungen führen wird."

Update vom 9. Dezember: alle geänderten Tarife betroffen

Wie avivo zwischenzeitlich mitteilte, sind tatsächliche alle Zugänge betroffen, die zum 18. November umgestellt wurden. Darüber hinaus sei die automatische Berichtigung bereits veranlasst worden, zu viel oder zu wenig gezahlte Beträge werden mit der nächsten Rechnung korrigiert.
Saskia Brintrup
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