Im direkten Vergleich mit einem TFT-Monitor auf TN-Basis zeigte sich der iMac schärfer, kontrastreicher und viel heller. Für eine gute Ausleuchtung sorgt bei Apple auch die LED-Hintergrundbeleuchtung, die nebenbei eine längere Lebenserwartung und ein gleichmäßigeres Ergebnis als bei Röhren zu bieten hat. Zusätzliche Features wie Webcam, Mikrofon und Infrarot-Empfänger integriert die Glas-Abdeckung fast unsichtbar. Die ebenfalls von vorne nicht erkennbaren Lautsprecher (2x17 Watt) fügen sich mit ihrem guten Sound perfekt ins Gesamtbild ein. Wer keine zusätzlichen Exemplare anschließen möchte, wird im Vergleich zu üblichen Monitor- oder Notebook-Lautsprechern begeistert sein, auch wenn bessere Speaker bei All-in-ones keine Seltenheit sind.
Unglaublich leise - aber warm
Trotz HD-Display hält sich Apple aber nach wie vor von Blu-ray-Laufwerken fern. Bei der Nutzung des DVD-Brenners, der sich lediglich als Schlitz im Gehäuse neben dem Kartenleser entblößt, darf der Nutzer keine Scheu haben. Auch wenn die Geräusche beim ersten Silberling-Versenken etwas ungesund anmuten, zieht das Laufwerk die Scheibe leise und sicher ein. Leise ist im Übrigen das Stichwort beim iMac. Im Test fielen weder ratternde Festplatten noch Lüftergeräusche auf, am Schreibtisch herrscht absolute Ruhe. Nach längerer Nutzung erwärmt sich allerdings das Gehäuse deutlich.
Fazit: Alu-Traum mit Design-Zubehör
Update vom 8.12.: Eine Aktualisierung der Kriterien führte zu einer Verbesserung der Gesamtnote von 2,1 auf 2,0.
Der neue iMac ist eindeutig ein Design-Prachtstück: Apple hat Aluminium und Glas zu einer quasi unschlagbaren Kombination verwoben. Das neue Konzept der Multitouch-Maus geht auf und beschert dem Nutzer einige Vorteile. Die Tastatur ist zwar hochwertig, erntet von Vielschreibern aber ein Stirnrunzeln: Wenn essentielle Tasten fehlen, leidet der Komfort. Immerhin ist im Apple Store alternativ auch eine kabelgebundene Tastatur mit weiteren Tasten zu haben – ohne Aufpreis. Insgesamt wurde bei den Eingabegeräten mehr auf das Design als auf die Gesundheit geachtet, aber dies wird den Apple-Käufer sicher nicht abschrecken. Die Hardware ist für Durchschnitts-Anwendungen absolut ausreichend. Für Do-it-yourself-Fans ist ein iMac - oder All-in-one im Allgemeinen - nichts. Lediglich der Arbeitsspeicher kann getauscht oder erweitert werden, der Rest ist für Bastelarbeiten und Reparaturen tabu. Wer sich daran nicht stört, kann sein Weihnachtsgeld in einen knackigen Apfel investieren. Ein wenig Bauchschmerzen bereitet aber der nur einjährige Service, drei Jahre Garantie kosten 179 Euro extra.
| Name: |
iMac (Intel-based) |
| Hersteller: |
Apple |
| Internet: |
www.apple.de |
| Preis: |
UVP 1.099 Euro |
| Technische Daten
|
| Bildschirm: |
21,5 Zoll 16:9 mit 1920 x 1080 Pixel
Blickwinkel: 178 Grad horizontal/vertikal
Helligkeit: 320 cd/m² |
| Prozessor: |
Intel Core 2 Duo mit 3,06 GHz |
| Grafikkarte: |
Onboard: Nvidia GeForce 9400M (256 MG Shared Memory) |
| Arbeitsspeicher: |
4 GB DDR3-RAM (2x2 GB) mit 1066 MHz, erweiterbar auf bis zu 16 GB |
| Festplatte: |
500 GB SATA mit 7200 U/Min |
| Laufwerk: |
8x Double-Layer SuperDrive Slot-In |
| Soundkarte: |
Intel High Definition Audio |
| Kommunikation: |
Gigabit LAN, WLAN 802.11 a/b/g/n, Bluetooth |
| Sonstiges: |
Mit iSight Webcam und Mikrofon |
| Betriebssystem: |
Mac OS X 10.6 Snow Leopard |
| Software: |
iLife (iPhoto, iMovie, iDVD, iWeb, GarageBand) |
| Lieferumfang: |
iMac, Wireless Keyboard, Magic Mouse, Netzkabel, Installations-/Wiederherstellungs-DVDs, Reinigungstuch, Handbuch
|
| Abmessungen: |
HxBxT: 45,1 x 52,8 x 18,85 cm; 9,3 kg |
| Anschlüsse: |
Mini-DisplayPort, Firewire, Kartenleser (nur SD), vier USB-Ports, Mikrofon, Kopfhörer |
| Benchmarks/Zahlen: |
iBench: 4,2
Cinebench 10: OpenGL Standard Test: 5128 Punkte,
Multiple CPU Render Test: 6530 Punkte |
| Garantie: |
ein Jahr + 90 Tage kostenloser Telefon-Support |
| Pro & Contra
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Außerordentliches Design
spart Platz
hochwertiges HD-Display
sehr leise im Betrieb
kabellose Eingabegeräte
neues Bedienungserlebnis dank Magic Mouse
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Spiegel-Oberfläche
schlecht erweiterbar
Kartenleser mag nur SD
Design geht zu Lasten der Ergonomie
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| Bewertung: |
| Geschwindigkeit (25%): |
gut |
| Ausstattung (20%): |
gut |
| Ergonomie (20%): |
befriedigend |
| Handhabung/Service (15%): |
gut |
| Geräuschentwicklung (10%): |
sehr gut |
| Verarbeitung (10%): |
sehr gut |
| Gesamt: |
gut (2,0) |
| Preis-Leistung: |
gut |
|