Sonntag, 06.12.2009 09:01

Apple iMac im Test: Geräuschlose Augenweide

aus dem Bereich Computer
Die oben milchig-weiße und auf der Unterseite mit Aluminium verkleidete Magic Mouse sieht mit dem schicken Glanz und der abgerundeten Form aus wie das, was man einen Handschmeichler nennt. Sie ist weder auf Rechts- noch auf Linkshänder zugeschnitten und ebenfalls ziemlich flach, was nicht gerade auf ergonomische Wunder hoffen lässt.

Anzeige
Mighty goes Magic

Liegt die Hand auf dem weißen Schlitten, ist deren Haltung auch nicht so optimal als auf einer hohen und anatomisch passenden Maus, die Touch-Fähigkeit bringt aber deutlich mehr Leichtigkeit. Wo der Zeigefinger sonst am Scrollrad dreht, ist hier nur ein Wisch mit dem Finger nötig, ob mittig oder seitlich ist egal. Gerade die Navigation durch ellenlange Websites oder Dokumente profitiert davon. Bei gedrückter Maustaste scrollt aber so mancher sicherlich lieber mit einem Rädchen als auf der glatten Plastikschale. Der Rechtsklick muss – warum auch immer – durch den Nutzer erst per Häkchen aktiviert werden. Von einem Bild zum nächsten klicken oder im Browser vor- und zurückspringen kann man mit zwei Fingern. Per Kreisel verschieben sich zum Beispiel besonders große Bilder, das war es leider schon. Hier hätte sicherlich so mancher mehr erwartet.

Das steckt im Alu-Gehäuse

Apple Magic Mouse und iMac Tastatur
Der iMac bringt die neue Magic Mouse und eine Mini-Tastatur mit - beides kabellos. Bild: onlinekosten.de. Zum Vergrößern anklicken.
Und was hat das Hardware-Gerüst des iMac zu bieten? Während der große iMac auch mit einem Intel Core i5 oder i7 Quad-Core-Prozessor zu haben ist, treibt den 21,5-Zöller ein Core 2 Duo mit 3,06 Gigahertz (GHz) oder gegen einen Aufpreis von 180 Euro ein 3,33-GHz-Modell an. Der RAM ist auf vier Gigabyte (GB) DDR3-Speicher angewachsen, eine Erweiterung ist technisch gesehen auf bis zu 16 GB möglich. Im Apple Store findet sich aber nur die Option auf acht GB für 180 Euro. In jedem Fall beschlagnahmt die Onboardgrafik, eine Nvidia GeForce 9400M, 256 Megabyte für sich. Die Festplatte bietet in der Basis-Konfiguration für 1.099 Euro eine Kapazität von 500 GB, der 1.349-Euro-iMac liefert ab ein Terabyte und schlägt den Kleinen auch bei der Grafikleistung. Anstelle des Onboardchips gibt es dann eine ATI Radeon HD 4670 aus der Mittelklasse, die höheren Multimedia-Ansprüchen und Spielen entgegenkommt, insofern sie nicht zu den leistungsverwöhnten Games gehören.

iMac Rückansicht
Die Kabelführung hält im Idealfall nur das Stromkabel in Schach. Bild: onlinekosten.de
Wie alle All-in-one-Computer ist auch der iMac nicht höhenverstellbar. Eine Neigung des 21,5 Zoll großen 16:9-Bildschirms ist aber gewährleistet, die Möglichkeit, den Rechner per VESA-Halterung an die Wand zu schrauben, gibt es nur beim 27-Zöller. Das Display ist in beiden Fällen spiegelglatt und hat daher die üblichen Vor- und Nachteile: Farbbrillianz und Schönheit stehen Fingerabdrücken und störenden Spiegelungen gegenüber. Als Wiedergutmachung lassen sich zwei unschlagbare Argumente anführen. Nummer 1 ist die High Definition Auflösung von 1920x1080 Pixel (beim großen iMac gibt es sogar 2560x1440), das zweite ist die hochwertige Panel-Technik. Anstelle von TN setzt Apple bei der neuesten Komplettkiste auf IPS (In-Plane Switching). Diese Panel können zwar in puncto Reaktionszeit nicht mit dem günstigeren TN mithalten, glänzen aber mit einer besseren Farbwiedergabe und erlauben größere Blickwinkel. Leider steht diesem Pluspunkt von 178 Grad die Spiegel-Optik im Weg.
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

DSL Schnecke
Das DSL Kabel glüht bereits, der WLAN DSL Router blinkt wild, aber trotzdem dauert der DSL Speed Check ewig?
Dann ist auch IPTV oder etwa Video on Demand kaum möglich. Alternativen müssen her.
Wir haben alle Internet Tarife: Zum Beispiel UMTS Flatrate testen oder gleich auf Kabel umsteigen. Den Kabel Digital Receiver gibt's auf Wunsch dazu.
Whois
Suchen Sie eine eingängige Domain für ihre Website und die Wunschadresse scheint schon belegt?
Einfach mit Whois den Check machen und herausfinden, zu wem die URL und IP Adresse gehört. Auch die DENIC kann oft Auskunft geben.
Vielleicht ist ein Reseller beteiligt und verkauft preisgünstig.
Komplettpaket
Fast alle Internet Anbieter bieten Tarife mit DSL Flat an.
Ein Telefonanschluss der Telekom ist für schnellen DSL Speed nicht mehr notwendig.
Wenn es noch schneller sein soll: VDSL macht's möglich. Jetzt Verfügbarkeit von Vodafone VDSL, 1und1 VDSL oder Alice VDSL checken!
© 1999-2012 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Presse :: Jobs