Anzeige:
vodafone.de
Sonntag, 06.12.2009 09:01

Apple iMac im Test: Geräuschlose Augenweide

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup
Ende Oktober zündete das kalifornische Unternehmen Apple ein wahres Produkt-Feuerwerk und holte unter anderem eine neue iMac-Generation auf die Bühne. Die metallischen All-in-one-PCs wurden re-designt und setzen ihre schlanken Körper nun mit dem neuen Trend bei Displays in Szene: nahtlose Glas-Einfassung. Aber nicht nur diese Feinheit ist neu, Apple hat auch stärkere Prozessoren sowie mehr Arbeits- und Festplattenspeicher integriert. Der aktuelle iMac bringt zudem die nächste "Apple-Sensation" mit - die neue Magic Mouse, die ihr Profil mit Multitouch-Fähigkeiten schmückt. Last but not least haben die Designer aus Cupertino ein gutes Stück der Tastatur abgesägt. Dünner und kleiner zieht offensichtlich immer. Wie das Zusammenspiel von Mini-Tastatur, Breitbild-iMac und glattpolierter Maus klappt, hat unsere Redaktion anhand des kleinen iMac für 1.099 Euro getestet.

Anzeige
Inhalt:

1. Look and feel und Tastatur
2. Magic Mouse, Hardware und Display
3. Ohropax-Betrieb, Fazit und Info-Tabelle

Design, das schwach macht

Der neue iMac ist in zwei Größen erhältlich: mit 21,5 Zoll und im Fast-TV-Format mit 27 Zoll. Bei unserem Testgerät handelt es sich um das kleinere Modell mit einem Gewicht von 9,3 Kilogramm – verteilt auf 45x53x19 Zentimeter. Der All-in-one teilt sich den Platz im großen Karton mit einer weißen Pappschachtel, die Tastatur, Maus, Handbuch ("Alles Mac") und eine Betriebssystem-Recovery von Mac OS X 10.6 (Snow Leopard) zusammenschnürt. Auch die installierten iLife-Anwendungen wie iPhoto, iDVD und GarageBand liegen noch einmal in gesicherter Fassung ("alles andere") vor. Das Design ist Apple-typisch dezent in weiß und grau gehalten.

Apple iMac im Test - iMacs in 21,5 und 27 Zoll
Die neuen iMacs mit 21,5 und 27 Zoll-Bildschirm sponsorn IPS-Panel und LEDs. Bild: Apple

Der iMac selbst hat sich verglichen mit dem Vorgänger optisch wenig verändert. Hauptbestandteil ist nach wie vor das silbergraue Metallgehäuse mit schwarzem Apfel-Logo und schwarzem Display-Rahmen, das fast wie aus einem Guss gefertigt wurde und somit dem Unibody-MacBook gleicht. Alle Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite: 4x USB, Firewire, Gigabit LAN, Bluetooth, Mikrofon, Kopfhörer und eine Mini-DisplayPort-Schnittstelle. Über diese kann der Nutzer einen zweiten Bildschirm anschließen, die Version am 27-Zoll-iMac dient hingegen gleichermaßen als Eingang für einen PC oder ein Notebook. Ein passendes Kabel muss separat gekauft werden. Das Loch im stabilen Standfuß ist die Kabelführung. Wer nur die beiden mitgelieferten Eingabegeräte nutzt und sich per WLAN - AirPort Extreme 802.11 a/b/g/n - mit dem Internet verbindet, wird einzig und allein das Stromkabel hindurchführen.

Die Tastatur ist kabellos, genau wie die Magic Mouse. Beide Geräte sind ab Werk mit Batterien bestückt und mit dem iMac verbunden, sodass sie nur noch eingeschaltet werden müssen. Der iMac wiederum lässt sich an der Rückseite anwerfen und ist in unter 30 Sekunden hochgefahren und einsatzbereit. Die Mini-Tastatur ruft unweigerlich Assoziationen mit einem Netbook hervor. Bei einem Desktop-Ersatz könnte die Tastatur eigentlich umso größer sein, schlechte Tippeigenschaften kann der Nutzer ihr aber nicht bescheinigen. Die Tasten sind einzeln in die Aluminium-Oberfläche eingelassen, was Treffsicherheit gewährleistet. Außerdem lässt sie sich wesentlich leichter reinigen als ein herkömmliches Modell, auch aufgrund der besonders flachen Tasten. Trotz toller Optik lässt sich ein Nachteil aber nicht schönreden: Es fehlen Tasten. Wer viel mit dem Computer arbeitet und verschiedene Anwendungen nutzt, wird einige Funktionen schmerzlich vermissen, zum Beispiel Entfernen (nur per Backspace+fn), Position 1, Ende oder schlichtweg separate Nummerntasten. Auch die insgesamt flache Bauweise kratzt am Komfort, für regelmäßiges Arbeiten ist sie weniger zu empfehlen.
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Dienstag, 21.05.2013
Samsung packt 3.200 x 1.800 Pixel auf ein 13,3-Zoll-Display
United Internet: Kräftiges Kundenplus dank DSL und mobilem Internet
Microsoft lüftet erste Geheimnisse seiner neuen Xbox
Flickr-Relaunch: Neue Oberfläche und 1 TB Gratis-Speicher
Yahoo zieht in alte New York Times-Zentrale am Times Square
Dramatischer Kundenschwund bei Vodafone
US-Senat: Apple trickst bei den Steuern
Bitkom kritisiert Überlegungen zu App-Rückgaberecht scharf - "Realitätsfremde Überregulierung"
Montag, 20.05.2013
Stiftung stellt Förderung von Wikileaks weitgehend ein
eBay: In Rheinland-Pfalz wird eher mobil gekauft
Buffalo "LinkStation 400": Bis zu 8 TB Netzwerkspeicher für das Heimnetzwerk
Cybermobbing-Studie: Jeder fünfte Schüler ist Opfer
Es ist offiziell: Yahoo kauft Blog-Plattform Tumblr für 1,1 Milliarden Dollar
Google-Datenbrille Glass: Erste Apps von Facebook, Twitter und CNN
Headset von Creative im Test: Kann das Sound Blaster Tactic3D Rage Wireless überzeugen?
Weitere News
Mobiles Internet
Unterwegs und trotzdem Online: Mobiles Internet per UMTS macht's möglich.
Fast genauso schnell im Speed Test oder sogar schneller als ein regulärer Internetzugang.
Damit ist mobiles Internet neben Kabel digital auch als Alternative interessant, wenn die DSL Verfügbarkeit am Wohnort eingeschränkt ist.
DSL Speed
Trotz Highspeed ADSL Anschluss nur Diashow statt flüssiges Internet Fernsehen?
Unbedingt DSL Geschwindigkeit testen.
Wenn der Provider wieder zu viel versprochen hat, gleich neues DSL Angebot einholen.
Internettelefonie
Günstig per VoIP telefonieren auch ohne Telefonanschluss.
Telefon einfach an den VoIP DSL Router oder WLAN Router anschließen.
Gleichzeitig via DSL Modem mit DSL Speed ins Internet.
© 1999-2013 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Presse :: Jobs