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1. Look and feel und Tastatur
2. Magic Mouse, Hardware und Display
3. Ohropax-Betrieb, Fazit und Info-Tabelle
Design, das schwach macht
Der neue iMac ist in zwei Größen erhältlich: mit 21,5 Zoll und im Fast-TV-Format mit 27 Zoll. Bei unserem Testgerät handelt es sich um das kleinere Modell mit einem Gewicht von 9,3 Kilogramm – verteilt auf 45x53x19 Zentimeter. Der All-in-one teilt sich den Platz im großen Karton mit einer weißen Pappschachtel, die Tastatur, Maus, Handbuch ("Alles Mac") und eine Betriebssystem-Recovery von Mac OS X 10.6 (Snow Leopard) zusammenschnürt. Auch die installierten iLife-Anwendungen wie iPhoto, iDVD und GarageBand liegen noch einmal in gesicherter Fassung ("alles andere") vor. Das Design ist Apple-typisch dezent in weiß und grau gehalten.

Die neuen iMacs mit 21,5 und 27 Zoll-Bildschirm sponsorn IPS-Panel und LEDs. Bild: Apple
Der iMac selbst hat sich verglichen mit dem Vorgänger optisch wenig verändert. Hauptbestandteil ist nach wie vor das silbergraue Metallgehäuse mit schwarzem Apfel-Logo und schwarzem Display-Rahmen, das fast wie aus einem Guss gefertigt wurde und somit dem Unibody-MacBook gleicht. Alle Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite: 4x USB, Firewire, Gigabit LAN, Bluetooth, Mikrofon, Kopfhörer und eine Mini-DisplayPort-Schnittstelle. Über diese kann der Nutzer einen zweiten Bildschirm anschließen, die Version am 27-Zoll-iMac dient hingegen gleichermaßen als Eingang für einen PC oder ein Notebook. Ein passendes Kabel muss separat gekauft werden. Das Loch im stabilen Standfuß ist die Kabelführung. Wer nur die beiden mitgelieferten Eingabegeräte nutzt und sich per WLAN - AirPort Extreme 802.11 a/b/g/n - mit dem Internet verbindet, wird einzig und allein das Stromkabel hindurchführen.
Die Tastatur ist kabellos, genau wie die Magic Mouse. Beide Geräte sind ab Werk mit Batterien bestückt und mit dem iMac verbunden, sodass sie nur noch eingeschaltet werden müssen. Der iMac wiederum lässt sich an der Rückseite anwerfen und ist in unter 30 Sekunden hochgefahren und einsatzbereit. Die Mini-Tastatur ruft unweigerlich Assoziationen mit einem Netbook hervor. Bei einem Desktop-Ersatz könnte die Tastatur eigentlich umso größer sein, schlechte Tippeigenschaften kann der Nutzer ihr aber nicht bescheinigen. Die Tasten sind einzeln in die Aluminium-Oberfläche eingelassen, was Treffsicherheit gewährleistet. Außerdem lässt sie sich wesentlich leichter reinigen als ein herkömmliches Modell, auch aufgrund der besonders flachen Tasten. Trotz toller Optik lässt sich ein Nachteil aber nicht schönreden: Es fehlen Tasten. Wer viel mit dem Computer arbeitet und verschiedene Anwendungen nutzt, wird einige Funktionen schmerzlich vermissen, zum Beispiel Entfernen (nur per Backspace+fn), Position 1, Ende oder schlichtweg separate Nummerntasten. Auch die insgesamt flache Bauweise kratzt am Komfort, für regelmäßiges Arbeiten ist sie weniger zu empfehlen.


