Waren es früher sperrige PCMCIA-Karten, die den Weg ins
mobile Internet ebneten, sind es heute deutlich kompaktere USB-Sticks. Sie funken in den
UMTS-Netzen von
T-Mobile,
Vodafone und Co. und erlauben dabei, in Ballungszentren mit
DSL-Geschwindigkeit das weltweite Datennetz zu erkunden. Frei nach dem Motto "Einstecken, verbinden, lossurfen". Doch eine Frage bleibt: welcher Tarife darf es denn sein? Ein
Volumentarif, eine
Tages-Flatrate oder doch lieber eine
mobile Daten-Flatrate?
Volumentarif für spontane Web-Ausflüge
Auch wenn das mobile Surfen im
Internet immer beliebter wird, ist es für viele
Mobilfunk-Kunden kein fester Bestandteil des Alltags. Wer nur gelegentlich den Online-Zugang mit dem
Notebook beschreiten möchte, vorrangig E-Mails (ohne große Anhänge) abruft und parallel dazu ein wenig von
Webseite zu Webseite surft, ist mit einem
Volumentarif bestens bedient. Je nach gewähltem Netzbetreiber sind zwischen 200 und 300 Megabyte über die monatliche Grundgebühr (10 bis 25 Euro) abgedeckt. Wer mehr surft, muss pro Megabyte extra zahlen. Ausnahme:
o2 hat sich auf die Fahne geschrieben, 200 Megabyte Inklusivvolumen zu gewährleisten, bei Mehrverbrauch aber nur die Geschwindigkeit zu drosseln statt den Megabytezähler anzuwerfen. Das ist kundenfreundlich.
E-Plus hat im Gegensatz dazu die Vermarktung des Volumentarifs
Internet 250 ausgesetzt.
Mobiles Internet boomt. Bild: Vodafone
Tages-Flatrates für die spontane Nutzung
Eine Alternative zu Volumentarifen können Angebote für die mobile Internetnutzung sein, die auf Tagesbasis abgerechnet werden. Das ist insbesondere für jene Zielgruppe interessant, die sich nicht über eine lange Vertragslaufzeit an einen Anbieter binden möchten und darüber hinaus nur spontan von Zeit zu Zeit das mobile Internet nutzen.
Die Abrechnung der so genannten
Tages-Flatrates erfolgt von Anbieter zu Anbieter auf 12- oder 24-Stundenbasis (zum Beispiel
ProSieben oder
Aldi Talk) beziehungsweise von 0 bis 24 Uhr eines jeweiligen Wochentages (zum Beispiel
Fonic oder
Tchibo). Einige Anbieter gehen zudem dazu über, kleinere Volumina (30 Minuten, 90 Minuten etc.) für weniger als einen Euro anzubieten - zum Beispiel
BildMobil.