Zum gut funktionierenden Draht nach oben, kommt nun auch einer ins World Wide Web: Der Kölner Dom ist jetzt mit freundlicher Unterstützung des regionalen Telekommunikationsunternehmens
NetCologne über
Glasfaser ans High-Speed-Internet angeschlossen.
High-Quality-Gottesdienst
Ab sofort können die Gottesdienste aus dem Kölner Dom von
domradio.de über die stabile Internetleitung mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde in bester Bildqualität übertragen werden. Bislang waren die Übertragungen über eine schmalbandige Leitung von eher eingeschränkter Qualität und Ausfällen geprägt. Die Nachfrage an den Gottesdiensten sei laut Domprobst Dr. Norbert Feldhoff sehr hoch. Die Christmette hätten schon mal 20.000 Menschen am
Computer mitverfolgt.
Zu den weiteren Vorteilen der neuen Netzanbindung gehören auch eine wesentlich bessere Bearbeitung aller Audio- und Videobeiträge aus dem Dom und des Domradios sowie eine neue Webcam, die den Dom in Kürze auch von außen weltweit im
Internet zeigen wird.
NetCologne übernimmt Kosten
Möglich wurde dies erst durch die Unterstützung des Kölner
Internetanbieters NetCologne. Eine vorhandene Glasfaserverbindung von der Sakristei des Domes ins Domforum zu den Studios des Domradios musste dazu über mehrere Hundert Meter und durch eine U-Bahn-Baustelle mit dem NetCologne-Backbone in der Altstadt verbunden werden. Ab dem 1. Advent werden nun die Gottesdienste in höchster TV-Qualität ins Internet übertragen.
"Als regionales Unternehmen ist das Engagement für die Region bei uns Tradition", so Werner Hanf, Geschäftsführer von NetCologne. "Als Kölner Unternehmen ist es uns besonders wichtig, den Kölner Dom zu unterstützen." Eine zeitliche Befristung des Sponsorings soll es bislang nicht geben.