Das 6,5 Kilogramm schwere Gerät ist etwa 54,5 Zentimeter (cm) breit und benötigt in der Tiefe 22 cm Platz auf dem Schreibtisch, was dem Maß des runden Standfußes entspricht. Dieser hält den
Monitor sehr fest, wer morgens noch müde gegen den Tisch läuft, wird den Widescreen-Monitor nicht zu Fall bringen. Die Höhe richtet sich nach der aktuellen Einstellung: Hier lassen sich rund 18 cm "herausholen", was eine Spanne von 35 cm (bis zum Standfuß hinunter) bis 53 cm zum höchsten Punkt ermöglicht. Für eine weiterführende ergonomische Anpassung lässt sich der Bildschirm über einen Ring im Fuß um 172 Grad zur Seite drehen oder um 30 Grad nach hinten neigen. Für Porträts oder besonders lange Dokumente kann der Bildschirm zudem um 90 Grad gedreht werden (Pivotfunktion) – alles ist bequem mit einer Hand möglich. Das Bild wird dann aber nicht automatisch mitgedreht, hierzu muss die Windows-Funktion aufgerufen werden.
Öko-Features
Neben den Anschlüssen hält die Rückseite einen seltenen Gast bereit: einen Ein-/Ausschalter, der eine 0-Watt-Einstellung garantiert. Im herkömmlichen Standby-Betrieb muss der Nutzer immer mit einem restlichen Stromverbrauch rechnen. Gesteigert wird das Sparpotenzial durch die Anpassung der Hintergrundbeleuchtung an die Lichtverhältnisse im Raum (=
EcoView). Noch interessanter ist
EcoSense, Eizo stellte diese intelligente Funktion im Frühjahr dieses Jahres mit den TFTs
FlexScan EV2303W und EV2023W vor. Sobald sich der Nutzer für mindestens 40 Sekunden vom Bildschirm wegbewegt, schaltet sich der EV2313W ab. Verstellbar ist das Zeitfenster leider nicht. Praktisch: Das Display schaltet sich automatisch wieder ein, sobald der Infrarot-Sender eine Bewegung registriert. Ein Ansprechen von Maus oder Tastatur ist daher nicht nötig.
EcoSense mit Hindernissen
Wo sonst Hochglanzoptik, Klavierlack und Sensortasten vorherrschen, schnürt der Eizo EV2313W matt-grauen oder -schwarzen Kunststoff, einen Netzschalter und kleine Buttons zu einem Büro-Sparpaket. Bild: Eizo
Im Test verbündeten sich
PC und LCD per DVI. Der Monitor ließ sich mit
Windows 7 unmittelbar verwenden, das Eingangssignal stellte sich automatisch von analog auf DVI um. Das Gerät legt sofort mit dem Stromsparen los: EcoView und -Sense sind vorab eingestellt. Nach kurzer Zeit zeigte der FlexScan EV2313W auch schon das EcoSense Symbol an, um sich wenig später auszuschalten – obwohl im Test jemand vor dem Monitor saß. Wer normal tippt und sich somit kaum bewegt, wird nicht erkannt und als "abwesend" eingeordnet. Eine Bewegung oder ein Winken stoppte die Abschalt-Automatik, alle 40 Sekunden ist dies aber nervig.
Bei einer tatsächlichen Abwesenheit blieb der Monitor hingegen die ganze Zeit über eingeschaltet – so sollte es nicht sein. Des Rätsels Lösung deckt das Handbuch oder das On-Screen-Menü auf. Eine Umstellung von automatisch auf manuell soll den gewünschten Effekt bringen, im Test klappte dies zunächst eher schlecht als recht: Der Monitor blieb bei Abwesenheit stets eingeschaltet. Wie sich herausstellte, störte sich der Infrarot-Sensor offenbar an einem zweiten Bürostuhl, in einer neutralen Ecke das Raumes funktionierte schließlich alles wie gewünscht.