Wie auch andere Hardware-Bereiche verzeichnet der
TFT-Markt zusammengefasst zwei Trends: immer mehr Leistung oder eine ökonomischere Nutzung. Auch der
Eizo FlexScan EV2313W sorgt sich um die Stromrechnung seines Besitzers und bringt einige Features mit, um den Verbrauch möglichst niedrig zu halten. Unter anderem soll er erkennen, ob jemand vor dem Bildschirm sitzt oder nicht. Mit einem Preis von 469 Euro ist der Bildschirm mit DisplayPort für Eizo-Verhältnisse im unteren Preissegment angeordnet. Was der neue 23-Zöller kann und wie er gefällt, zeigt unser Test.
Inhalt:
1. Zweckmäßiges Design: Matt statt Glanz
2.
Stromspar-Features in der Praxis
3.
LED-Beleuchtung, Ersparnis in Euro und Blickwinkel
4.
Software, Fazit und Info-Tabelle
Form follows function
Das
Gehäuse unseres Testgeräts ist – wie Eizo es nennt - lichtgrau, es gibt den Bildschirm aber auch in schwarz. Das Design ist zurückhaltend und eckig, was eher an Büro-Hardware aus den 80ern erinnert als an Multimedia-Geräte und gewinnt sicherlich keinen Schönheitswettbewerb. Für die Arbeit im Büro ist dies aber optimal, dort fühlt sich der EV2313W ohnehin am wohlsten. Angeschlossen wird er per analogem D-Sub (VGA), digitalem DVI-D oder DisplayPort. Zusätzlich sind ein Lautsprecher- und ein 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss für Kopfhörer vorhanden. Mit Ausnahme eines DisplayPort-Kabels sind alle nötigen Strippen im Lieferumfang enthalten, ebenso ein Datenblatt, eine Kurzanleitung und eine CD-ROM, aber kein gedrucktes Handbuch. Dieses hat der Hersteller auf die CD gepresst sowie auf der
Website zum Download bereitgestellt.
Die Anschlüsse sitzen alle auf der Rückseite, lediglich der Kopfhörer-Port befindet sich vorne links. Praktisch ist die großzügige Kabelführung am Standfuß, die alle Gummikordeln ordentlich und für den Nutzer unsichtbar unter den Schreibtisch führt. Bilder: onlinekosten.de
Wenn schon das Gehäuse matt und schlicht daher kommt, muss der Nutzer auch bei der Displaybeschichtung keine Angst vor Glanzpunkten haben: Die Oberfläche ist matt, so wie es die meisten bei der beruflichen Nutzung bevorzugen. Für verschiedenste Einstellungen, von der Helligkeit über die Lautstärke, sind kleine Knöpfe angebracht. Das
M ruft voreingestellte Modi wie Text, Video oder Foto auf.
Genau wie das zweckmäßige Design erinnert im Übrigen auch der Lautsprecher wenig an Multimedia, er genügt gerade für Informationen und lässt sich nur mäßig laut einstellen. Die Internetradio-Wiedergabe am Arbeitsplatz bereitet auf diese Weise keinen Spaß, besser greift man zu Ohrhörern oder separaten Lautsprechern, was für die meisten TFTs gilt.