Die Lage auf dem Handy-Markt hat sich im dritten Quartal stabilisiert. Weltweit wurden von Juli bis September 308,9 Millionen Handys verkauft, wie das Marktforschungsinstitut Gartner am Donnerstag im britischen Egham mitteilte. Die war ein leichter Anstieg von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Positiver Trend erwartet
Im vierten Quartal rechnen die Marktforscher mit einem noch kräftigeren Plus, so dass die Verkaufszahlen auf das Gesamtjahr gesehen stagnieren werden. Die Branche befürchtete bislang, dass ihr Markt in diesem Jahr schrumpft. Der Branchenprimus
Nokia verteidigte zwar seinen ersten Platz, aber der Marktanteil sank auf 36,7 Prozent (2008: 38,2 Prozent). Mitte Oktober schockte das Unternehmen zudem noch
mit erheblichen Verlusten.
Samsung hielt sich mit einem Marktanteil von 19,6 Prozent auf Platz zwei vor
LG Electronics. Die Ränge vier und fünf bekleiden Motorola und
Sony Ericsson. Beide hatten fast die Hälfte ihrer Marktanteile eingebüßt.
Motorola hofft daher auf den Erfolg seines
neuen Smartphones Droid. Und die Chancen stehen gut: Nach wohlwollenden Testberichten sorgte das
Droid am ersten Verkaufswochenende in den USA für beachtliche Umsätze. Die Nachfrage nach den computerähnlichen Telefonen stieg unterdessen weniger als im zweiten Quartal. Weltweit wurden dennoch 41 Millionen der neuen Super-Handys verkauft - rund 13 Prozent mehr als im Vorjahr.