Kurz nachdem Apple sein aktuelles
Betriebssystem Snow Leopard von einem Datenverlust-Bug befreit hat, geht es nun an den
Browser. Safari 4 ist sowohl in der Variante für Macs als auch für
PCs mit Windows-Systemen von einer Sicherheitslücke betroffen, die das Jobs-Imperium aus Cupertino jetzt ausgemerzt hat.
Freie Sicht auf Daten
Das Update auf die Safari Version 4.0.4 bügelt einen Fehler im Browser aus, der bei allen unterstützten Betriebssystemen unter bestimmten Umständen persönliche Daten offenlegt. Auftreten könne dieser, wenn der Nutzer auf einer bösartigen
Website per Shortcut die Befehle
Open Image in New Tab,
Open Image in New
Window oder
Open Link in New Tab ausführe. Schwerer wiegt aber die Schwachstelle in ColorSync, die beim Betrachten eines präparierten Bildes mit eingebettetem Farbprofil nicht nur zum Abbruch der Anwendung führen kann, sondern auch einem potentiellen Angreifer erlauben könnte, schädlichen Code auf dem Rechner auszuführen. Betroffen ist nur Safari für Windows. Ein weiterer Bug, der Programmabstürze verursacht, bezieht sich wieder auf Windows und Mac OS X.
Performance-Verbesserungen
Safari 4.0.4 behebt Schwachstellen und sorgt für mehr Stabilität. Screenshot: onlinekosten.de
Auch im WebKit hat Apple drei Schwachstellen gefunden, die zum Beispiel zum abrupten Beenden oder einer Ausführung von Schadcode führen können. Neben diesen Problemchen haben sich die Kalifornier auch der Stabilität gewidmet und unter anderem die JacaScript Performance, die Zusammenarbeit mit Plugins von Drittanbietern, das Suchfeld und die Suche in der Chronik für Anwender mit besonders vielen History-Einträgen verbessert.
Safari 4.0.4 steht auf der Apple Website zum
Download bereit.