Microsoft Exchange
Server 2010 ist ab sofort weltweit verfügbar. Das gaben die Redmonder bei der
TechEd in Berlin bekannt. Die europäische Ausgabe von Microsofts Entwicklerkonferenzserie findet bis zum 13. November in der Bundeshauptstadt statt.
Investition "nach sechs Monaten rentiert"
Die neue Technologie bietet Microsoft zufolge mehr Sicherheit im Mailverkehr und mehr Speicherkapazität bei geringeren Kosten. Im Kielwasser des Servers geht auch die Virenschutzlösung Forefront Protection 2010 an den Verkaufsstart.
Der Konzern blickt zuversichtlich in die Zukunft des Neuzugangs: Studien hätten gezeigt, dass Unternehmen mit Hilfe von Exchange Server 2010 ihre Kosten so stark reduzieren könnten, dass sich die Investition innerhalb von sechs Monaten rentieren.
Schließlich erfährt auch IT-Schlachtross Microsoft immer wieder, dass das Thema Sparen als Verkaufsargument auf Platz eins rangiert – und zwar häufig noch vor neuen technischen Rafinessen.
Ignoranz erlaubt
Die Sparfaktoren sieht Microsoft unter anderem in der vereinfachten Administration und der effektiveren E-Mail-Verwaltung. Microsoft Exchange Server 2010 soll dazu mehrere neue Funktionen bieten, unter anderem "Mail-Tipps", die vor dem Versenden einer Mail an zu große Verteiler warnen, eine Ignorier-Funktion für unerwünschte Kommunikation, das Zusammenfassen verwandter Mails und erstmals eine E-Mail-Archivierung.
Außerdem soll Exchange 2010 Sprachnachrichten in Text umwandeln können, so dass Voice-Mail-Nachrichten als Text angezeigt werden. Offenbar ebenfalls mit an Bord: eine flexible Version von Outlook Web Access, die nicht nur in Microsofts
Web-Browser Internet Explorer genutzt werden kann.
Interessenten können den Exchange-Server
120 Tage kostenlos testen.