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Samstag, 14.11.2009 00:01

Asus UL50AG im Test: Alternative zum MacBook Air?

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup
Anfang Oktober frisch vorgestellt und jetzt im Test: das Asus UnLimited UL50 in der Variante UL50AG. Lange Akkulaufzeiten haben sich auch auf die großen Notebooks ausgeweitet. Was für Acer die Timeline-Serie und für Packard Ball das Butterfly (Test) ist, ist für Asus die UnLimited-Reihe, die zurzeit einen 13,3- und einen 15,6-Zöller umfasst. Das UL50AG ist das größere der beiden und soll laut Hersteller bis zu zwölf Stunden mit einer Akkuladung laufen. Ob dies klappt und was der schlanke Schlitten ansonsten für eine Figur macht, hat unsere Redaktion getestet.

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Inhalt:

1. Schön und stark
2. Grafikchip, Display und Tastatur
3. Extra, Anschlüsse, Akku, Fazit und Info-Tabelle

Flacher Riese im Alu-Outfit

Als ersten Eindruck ruft das AL50AG Worte wie modern und edel ins Gedächtnis . Das Aluminium-Gehäuse mit gebürsteter Oberfläche in silbergrau ist schlicht und trotzdem sehr schön, außerdem muss der Nutzer nicht ständig zum Lappen greifen, um Fingerabdrücke wegzuputzen. Klappt man das rund 39x27x2,6 Zentimeter große und schlanke Gerät auf, erfreut sich das Auge an der farblich stimmigen Innenausstattung und der großen Tastatur mit einzelnen Tasten. Diese spiegeln sich im Hochglanz-Bildschirm, der in einem ebenso blitzenden Rahmen eingelassen ist.

Akku: Versprochen ist versprochen

Asus UL50AG im Test - Vergleich mit einem 5:4 Notebook
Im Vergleich mit einem 15,4-Zoll-Notebook mit 5:4
Display ist der 15,6-Zöller von Asus deutlich breiter.
Unbedingt mehr sieht man auf dem Bildschirm nicht,
das breite Format konzentriert sich auf Filmfans.
Bild: onlinekosten.de.
Zum Vergrößern anklicken.
Zusätzlich zu dem 2,4 Kilogramm leichten Gerät hat Asus das übliche Allerlei – wie Netzteil, Hinweise und Broschüren – im Karton verstaut. Auch eine Recovery DVD für das installierte Windows 7 Home Premium 64 Bit sowie ein Brennprogramm und eine Treiber-CD – kein alltäglicher Anblick – liegen bei. Wer jetzt Notebook und Steckdose mit dem Netzteilkabel zusammenbringt, bemerkt, dass das Netzkabel relativ kurz ist. Womöglich ist dies durch das großzügige Akku-Versprechen von bis zu zwölf Stunden Laufzeit begründet? Ob das UL50 die angepeilte Laufzeit tatsächlich erreicht, hat unsere Redaktion mit dem Tool Battery Eater in der Version 2.7 überprüft. Bei einer simulierten Vollauslastung und auf der höchsten Performance-Stufe arbeiteten Notebook und Display etwa vier Stunden am Stück. Im Stromsparmodus lief der Marathon-Laptop über 10,5 Stunden - mit permanent eingeschaltetem Display sowie WLAN: beachtlich. Erlaubt man dem Bildschirm zwischendurch ein Päuschen, lässt sich dies sicherlich auf die versprochene Stundenzahl ausdehnen.

So schlägt sich der Prozessor

Die hohe Ausdauer erreichen die Hersteller nicht nur durch Akkus mit mehreren Zellen, sondern auch stromsparende Hardware. Als Prozessor dient im UL50AG ein Intel SU7300 mit 2x1,3 Gigahertz (GHz) aus der ULV-Serie (Ultra Low Voltage), dem der CPU-Benchmark der Freeware PC Wizard einen Wert von rund 13.450 Punkten bescheinigte. Da nackte Zahlen wenig aussagen, sei vergleichsweise ein AMD Athlon 5000+ Desktop Prozessor mit 2x2,6 GHz erwähnt, der 19.500 Punkte erreichte. Für die CPU trat zudem das Pack-Tool 7Zip an, das etwa 21 Sekunden benötigte, um 96 JPG-Fotos (235 Megabyte) zu packen - erstaunlich schnell für einen ULV-Prozessor, was sich auch schon beim Packard Bell Butterfly zeigte.
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