Als weitere Minimalisten positionieren sich die Modelle 1616 und 1280 am Handy-Markt. Beide
Handys kommen im Verlauf des ersten Quartals 2010 in den Handel und sollen nach derzeitigem Stand ohne Vertrag 28 Euro beziehungsweise 24 Euro kosten. Das 1280 ist damit das günstigste Handy, das je von Nokia angeboten wurde.
Nokia 1280
Dieser wahrlich günstige Preis hat zur Folge, dass Nutzer auf fast alle Extras verzichten müssen, die ein Handy üblicherweise bieten kann. Das 82 Gramm leichte und 107x45x15 Millimeter kleine Dualband-Modell bietet aber immerhin eine kleine Taschenlampe, ein FM-Radio und einen Organizer mit Erinnerungsfunktion. Das war es aber auch schon. Das Mini-Display kann nicht einmal Farben darstellen. Der beiliegende Akku liefert Energie für bis zu 22 Tage im Bereitschaftsmodus bzw. 8,5 Stunden im Gesprächsmodus. Erhältlich sein wird das Billig-Handy mit seinen auffällig großen Zifferntasten in den Farben schwarz, grau, blau und rosa.
Nokia 1280 mit Schwarz-weiß-Display und Nokia 1280 mit Taschenlampe. Bilder: Nokia
Nokia 1616
Ähnlich spärlich ausgestattet ist das Nokia 1616. Allerdings ist dieses Modell wenigstens mit einem TFT-Farbdisplay versehen worden. Bei einer Auflösung von 128x160 Bildpunkten wird die Darstellung von bis zu 65.000 Farben versprochen. Das mit abgerundeten Kanten und einer vor Staubeinfall geschützten Tastatur designte Mobiltelefon wird als Dualband-Modell ohne Verbindung zum Internet ausgeliefert. Sehr wohl nutzbar sind hingegen eine integrierte Taschenlampe, ein FM-Radio sowie eine integrierte Freisprecheinrichtung.
Außerdem ist es auch bei diesem Modell möglich, die Cover auszutauschen. Angeboten wird das Telefon in Schwarz, Dunkelblau, Dunkelgrau und Dunkelrot. Die Gesprächszeit des 107x445x15 Millimeter großen und 79 Gramm leichten Telefons liegt laut Nokia bei bis zu 8,5 Stunden, die Stand-by-Zeit bei rund drei Wochen. Der integrierte Speicher erlaubt das Ablegen von 500 Kontakten und 250 SMS.
Hayo Lücke