Anfang September wurde
Opera 10, der alternative
Browser der norwegischen Software-Schmiede, veröffentlicht. Die neue Version präsentierte sich schneller und schöner und brachte einige neue Features wie eine verbesserte Tab-Steuerung mit. Doch inzwischen wurden drei Sicherheitslücken und weitere Probleme entdeckt, die nun mit dem Sicherheitsupdate Opera 10.01 gefixt werden.
Fix von drei Sicherheitslücken
Neue Funktionen finden sich in der neuen Version nicht. Lediglich ein Button mit Dropdown-Menü für Opera Link wurde in der Status-Zeile platziert. Beim Aufruf von bestimmten manipulierten Webseiten erlaubte eine Sicherheitslücke bislang das Einschleusen von Schadcode. In der aktuellen Version ist diese Schwachstelle gefixt. Auch eine Lücke im Zusammenhang mit dem Opera Feed Reader wurde beseitigt. Durch die Verwendung eines bestimmten Webfonts konnte zudem die reale Internetadresse in der Adresszeile des Browsers falsch angezeigt werden. Auch hier schafft Opera 10.01 Abhilfe.
Opera Opera 10.01: Mehr Sicherheit, aber keine neuen Features. Screenshot: onlinekosten.de.
Beseitigung von Programmfehlern
Behoben wurden in der
Windows-Version etliche Fehler in der Browsersoftware. Opera kann nun auch mehr als neun Speed-Dials synchronisieren. Wird ein
Notebook aus dem Ruhezustand geholt, so hat ein zuvor geöffneter Opera-Browser keine Probleme mehr mit der Reaktivierung. Das Erstellen eines neuen Mail-Accounts soll nun ebenso anstandslos funktionieren wie der Start von Opera nach einem Reboot des Rechners. Schließlich wird nun auch verhindert, dass Opera 100 Prozent des Arbeitsspeichers für sich reklamieren kann. Die Browser-Variante für
Macs erhielt neben dem Fix für die erwähnten Sicherheitslücken unter anderem auch ein Patch für Schwierigkeiten mit dem Flip4Mac Plug-in. Bei der
Linux-Version traten bislang verschiedene Fehler bei Downloads auf, auch diese sind nun behoben.
Die norwegischen Entwickler raten den Anwendern ihres Browsers zum
Update auf die aktuelle Version 10.01. Der Browser steht als kostenloser Download für die
Betriebssysteme Windows, Mac OS X und Linux unter anderem auch in deutscher Sprache bereit.
Jörg Schamberg